NH-0943 Platz 50

Tsuba · Gotō Ichijō (Hakuō)

伯応 (Hakuō)

Tsuba aus poliertem Eisen mit Pflaume und Bambus, signiert Hakuō mit Kaō, einem späten Künstlernamen von Gotō Ichijō; NBTHK-Papier Tokubetsu Hozon, das die Signatur anerkennt.

TsubaSpäte Edo-Zeit (1781–1868)Späte Edo-Zeit (Mitte 19. Jh.)NBTHK Tokubetsu Hozon Tōsōgu

Beschreibung

Tsuba in Nadekaku-gata (quadratisch mit gerundeten Ecken) aus Eisen mit polierter Oberfläche, zum Thema Saikan niga-zu, „die zwei Edlen der Winterkälte“. Auf der einen Seite zieht sich ein blühender Pflaumenzweig in weich modelliertem, vertieftem Relief am Rand entlang; auf der anderen ist ein Bambus in Katakiribori-Ziselierung und Kebori-Liniengravur ausgeführt. Die Signatur, Hakuō mit seinem Kaō (Monogramm), ist in Kursivschrift auf der Bambusseite eingeschnitten. Hakuō ist einer der Künstlernamen, die Gotō Ichijō (1791–1876), die herausragende Gestalt der Gotō-Schule in der späten Edo-Zeit, in seinen letzten Jahren für Eisenarbeiten literatenhaften Geschmacks verwendete. Der Rand ist ein Uchikaeshi-mimi. Das Papier Tokubetsu Hozon Tōsōgu der NBTHK vom Januar 2015 erkennt die Signatur ohne Vorbehalt an. Laut dem ursprünglichen Verkäufer ist das Stück im Tsuba shūsei publiziert; die Fotografien zeigen die Seite, auf der es als Nummer 98 im Abschnitt der Schule Ichijōs erscheint. Es misst laut dem ursprünglichen Verkäufer 77,1 × 73 mm bei 4 mm Stärke. Die Studioaufnahmen zeigen eine gleichmäßige Patina ohne aktiven Rost oder sichtbare Schläge. Aufbewahrt in einer Holzschachtel mit handschriftlicher Inschrift auf dem Deckel.

Stärken

  • Signiert Hakuō mit Kaō, später Künstlername von Gotō Ichijō, vom Papier anerkannt
  • NBTHK-Papier Tokubetsu Hozon Tōsōgu (2015)
  • Publiziert im Tsuba shūsei (Nr. 98)
  • Pflaume und Bambus auf poliertem Eisen, auf jeder Seite in anderer Schnitttechnik
  • Holzschachtel mit Inschrift auf dem Deckel

Zu beachten

  • Bei direktem Licht zeigen die neueren Fotografien die Pflaumenseite hellgrau, was auf den Studioaufnahmen nicht zu sehen ist; eine Prüfung im Original ist ratsam
  • Der Rand ist nicht in Nahaufnahme fotografiert
  • Der Verfasser der Schachtelinschrift ist nicht identifiziert

Aufschlüsselung der Bewertung

64,4/100

Die Bewertung verteilt 100 Punkte: Meister 25 · Arbeit 20 · Zustand 18 · Epoche 12 · Papier 10 · Extras 5 · Preis 10. Sie wird aus den Daten berechnet, nicht aus einer Meinung. Meister, Arbeit, Zustand und Epoche werden nach Fotos und Papier beurteilt; der Preis wird nur mit Beschlägen desselben Typs verglichen.

  1. Meister 25 von 25 Echte Signatur eines Meisters ersten Ranges, vom Papier bestätigt
  2. Arbeit 15 von 20 Bemerkenswerte Arbeit
  3. Zustand 14 von 18 Guter Zustand
  4. Epoche 5 von 12 Späte Edo-Zeit (1781–1868)
  5. Papier 4 von 10 NBTHK Tokubetsu Hozon Tōsōgu
  6. Extras 0 von 5 Weder vollständiger Satz desselben Meisters noch beschriftete Schachtel
  7. Preis 1,4 von 10 Platz 196 von 228 nach Preis unter Stücken ihres Typs, vom günstigsten zum teuersten