Hamabe Toshizane
浜部寿実 (Hamabe Toshizane)
Linie: Die Signatur nennt die Generation nicht
Schwertschmied der Hamabe-Schule im Dienst der Fürsten von Tottori in Inaba, tätig vom späten 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.
Porträt
Dieser Eintrag fasst die mit Toshizane signierten Klingen der Hamabe-Schule aus Inaba zusammen; ihr bekannter Schmied ist Hamabe Toshizane mit dem Künstlernamen Minryūshi (眠龍子). Er wurde 1777 als Gihachirō geboren, war Sohn und Schüler des Schulgründers Hamabe Toshinori (浜部寿格) und arbeitete wie dieser für die Ikeda, die Fürsten von Tottori. Seine frühesten Arbeiten um 1795 sind Toshikuni (寿国) signiert; ab 1797 signierte er Toshizane und fügte um 1801 den Künstlernamen hinzu, bisweilen mit dem Hinweis auf seinen Stand als Gefolgsmann des Inaba-Lehens. Der Schulüberlieferung nach begleitete er als junger Mann seinen Vater nach Edo, um Schwerter aus der Sammlung des Shogunats zu begutachten. Er arbeitete in der Bizen-Tradition mit Chōji-Midare-Hamon in Nioi, darunter Kikka-Chōji (菊花丁子); später wandte er sich aufwendigeren Mustern wie Kikusui-ba (菊水刃) und Sudare-ba (簾刃) zu, die an die Osaka-Schmiede des 17. Jahrhunderts erinnern. Zu seinen Schülern gehörten Toshitaka (寿隆) und Toshiyuki (寿幸). Er starb 1846 im Alter von siebzig Jahren.
Verfügbare Schwerter
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Hamabe Minryūshi Toshizane
Shinshintō-Katana von Hamabe Minryūshi Toshizane, Schmied im Dienst des Inaba-Klans (Tottori), signiert und datiert auf den 8. Monat Bunka 14 (1817), mit Koshirae und Shirasaya. Katana der Shinshintō-Zeit von Hamabe Minryūshi Toshizane, einem Schmied der Hamabe-Schule im Dienst des Inaba-Klans (Tottori). Die Klinge hat eine Nagasa von 71,2 cm und eine Sori von 1,2 cm. Die Fotografien zeigen ein unregelmäßiges Gunome-Midare-Hamon über die gesamte Klingenlänge und ein Kissaki von mäßigen Proportionen. Die Angel, laut den Stückdaten ubu, zeigt auf den Fotografien ein einziges Mekugi-ana, die lange Signatur auf der Omote (因藩臣濱部眠龍子壽実, wahrscheinliche Lesung: Inpan-shin Hamabe Minryūshi Toshizane) und das Datum auf der Ura, 8. Monat Bunka 14 (1817); beide Seiten tragen zudem spätere Inschriften in rotem Lack. Zum Schwert gehören ein Shirasaya und ein vollständiges Koshirae, das nur aus den Fotografien bekannt ist: schwarz lackierte Saya mit blaugrünem Sageo, Tsuka mit schwarzem Ito und vergoldeten Shishi-Menuki, schwarze Fuchi und Kashira, ein runder Eisen-Tsuba und eine silberne Habaki mit diagonalen Feilstrichen. Die Montierung ist weder beschrieben noch datiert. Das Stück ist mit einem NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Papier verzeichnet, das auf den Fotografien nicht erscheint.
69/100
12.630 €
