Hitachi no Kami Muneshige

常陸守宗重 (Hitachi no Kami Muneshige)

Schmied des Ōsaka-Shintō, Schüler von Tsuda Echizen no Kami Sukehiro, tätig in Settsu im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts.

Porträt

Hitachi no Kami Muneshige (常陸守宗重) arbeitete im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts in Ōsaka in der Provinz Settsu. Er wird neben Yamato no Kami Hirochika zu den Schülern von Tsuda Echizen no Kami Sukehiro gezählt. Nach der Überlieferung der Schule stammte er aus Harima und ging nach Ōsaka, um bei den Sukehiro zu lernen. Sein Werk gehört zum Ōsaka-Shintō: Klingen von kräftiger Form, ein feines, dicht geschmiedetes Hada und ein Hamon mit tiefem Nie, meist ein breites Gunome-Midare mit Notare oder in Tōran-Art, daneben auch Suguha, am Ansatz mit dem sanften, für Ōsaka typischen Yakidashi. Auf manchen Klingen ergänzte er die Signatur um die Formel Motte Nanbantetsu saku kore, die die Verwendung von importiertem Nanbantetsu-Stahl angibt. Die Überlieferung kennt mehr als eine Generation unter diesem Titel, deren Arbeiten sich nicht immer leicht trennen lassen.

Ränge

  • Wazamono (gut) (Kaihō Kenjaku, 1797)

Verfügbare Schwerter

  1. Hitachi no Kami Muneshige

    Shintō (1596-1780)1670Settsu (Ōsaka)69,2 cm

    NBTHK Tokubetsu Hozon Verfügbar

    Shintō-Klinge aus Settsu, Kanbun-Zeit, aus Nanban-tetsu geschmiedet von einem Schüler Tsuda Echizen no Kami Sukehiros. Mit zeitgenössischem Koshirae und Shirasaya. NBTHK Tokubetsu Hozon. Signiert 常陸守宗重 以南蛮鉄作之 (Hitachi no Kami Muneshige, nanban-tetsu o motte kore o tsukuru), „Hitachi no Kami Muneshige, gefertigt aus Nanban-tetsu“, gehört diese Shintō-Klinge aus Settsu in die Kanbun-Zeit, um 1670. Muneshige, bürgerlich Tada Uhei und später Sohei, war der Vater des zweiten Munehide von Himeji; er zog nach Osaka, trat in die Schule von Tsuda Echizen no Kami Sukehiro ein und lebte zwischen Himeji und Obama. Der ursprüngliche Verkäufer vertritt die Ansicht, er habe als Daisaku für Sukehiro gearbeitet, und sieht den Beleg in dieser Klinge: ein klares, lebendiges Ko-mokume-Hada und ein Suguha, dessen Schneide er mit zerrissenem Hōsho-Papier vergleicht, mit Kinsuji im Härtebereich. Geschmiedet ist sie aus Nanban-tetsu, dem importierten Eisen, das auch Echizen Yasutsugu verwendete und das damals überaus teuer war. Die Form ist die typische Kanbun-Shintō-Silhouette mit geringem Sori: 69,2 cm Nagasa, 1,1 cm Sori, Motohaba 3,07 cm, Sakihaba 1,96 cm. Die Fotografien zeigen die vollständige Angel von beiden Seiten, mit einem einzigen Mekugi-ana, symmetrischem Kurijiri-Nakago-jiri und weit vom Loch abgesetzter Signatur: Merkmale einer Ubu-Angel. Koshirae, Shirasaya und NBTHK Tokubetsu Hozon liegen bei.

    66,8/100

    6.980 €

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