Koyama Munetsugu
固山宗次 (Koyama Munetsugu)
Linie: Die Signatur nennt die Generation nicht
Edoer Schmiedelinie, begründet von Koyama Munetsugu, 1803 in Shirakawa (Mutsu) geboren und von den 1830er-Jahren bis in die frühe Meiji-Zeit tätig.
Porträt
Koyama Munetsugu (固山宗次) wurde 1803 in Shirakawa in der Provinz Mutsu geboren; auch sein älterer Bruder Munehira war Schwertschmied. Er wollte bei Katō Tsunahide lernen, doch da dieser sich zurückgezogen hatte, wurde er Schüler von dessen jüngerem Bruder Chōunsai Tsunatoshi. Zu Beginn der Tenpō-Ära ging er nach Edo; zwischen 1831 und 1834 vermerken seine Signaturen, dass die Klinge dort entstand. 1845 erhielt er den Titel Bizen no Suke (備前介) und signierte fortan Bizen no Suke Fujiwara Munetsugu. Man verbindet ihn mit dem Kuwana-Lehen der Matsudaira, doch einige Untersuchungen sehen in der Familie Koyama eher Stadtschmiede als fest bestallte Lehensschmiede. Er arbeitete in der Bizen- und der Mino-Tradition: Frühe Klingen zeigen ein lebhaftes Chōji-Midare, späte ein ruhigeres Gunome-Midare, und man hebt seine saubere Härtelinie ohne grobe Nie hervor. Zu seinen Schülern gehörte Tairyūsai Sōkan; 1873 war er auf der Wiener Weltausstellung vertreten, und sein Sohn Sōichirō übernahm den Namen als zweite Generation.
Verfügbare Schwerter
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Munetsugu
Shinshintō-Katana von Koyama Munetsugu, signiert Bizen no Suke Fujiwara Munetsugu und datiert auf den ersten Monat Kaei 2 (1849), mit NBTHK-Zertifikat Tokubetsu Hozon und Koshirae mit Chrysanthemenmotiv. Katana von Koyama Munetsugu, einem der führenden Schwertschmiede der späten Edo-Zeit. Nach Angaben des Herkunftsverkäufers wurde er in Shirakawa (Provinz Mutsu) als dritter Sohn von Koyama Munehira geboren, stand im Dienst der Familie Matsudaira von Shirakawa und erhielt 1845 den Ehrentitel Bizen no Suke. Die Klinge hat eine Nagasa von 71,2 cm und eine Sori von 1,67 cm, eine schlanke Form und ein langes Kissaki; das Jigane ist Mokume mit Ō-itame und ausgeprägtem Chikei, das der Verkäufer mit Norishige vergleicht und als ungewöhnlich für diesen Schmied ansieht, und das Hamon ist ein Ko-gunome-midare in Ko-nie mit Ko-ashi, Yō und Kinsuji. Der Verkäufer stuft sie innerhalb des Werks von Munetsugu als Jōjō-saku ein und erklärt, dass sie keine Schmiedefehler aufweist. Der Nakago ist ubu, mit einem Mekugi-ana, signiert Bizen no Suke Fujiwara Munetsugu und datiert auf den ersten Monat Kaei 2 (1849), wie die Fotografien zeigen. Vergoldete Habaki. Das vom Verkäufer beschriebene, aber nicht datierte Koshirae hat eine eiserne Tsuba mit Chrysanthemen, ein Fuchi-Kashira aus Shakudō-Nanako mit Chrysanthemen und Menuki mit demselben Motiv; die Fotografien zeigen eine dunkelgrün lackierte Saya mit Struktur und eine grün gewickelte Tsuka. Der Verkäufer erwähnt zudem eine Shirasaya, die auf keiner Fotografie zu sehen ist. NBTHK-Zertifikat Tokubetsu Hozon Tōken, auf der Fotografie des Origami lesbar.
66,1/100
20.970 €
