Minamoto Masao
源正雄 (Minamoto Masao)
Linie: Die Signatur nennt die Generation nicht
Schüler von Minamoto Kiyomaro, tätig in Edo um die Mitte des 19. Jahrhunderts und 1858 bis 1860 in Hakodate.
Porträt
Minamoto Masao lernte um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Edo bei Minamoto Kiyomaro (源清麿). Der Überlieferung nach hieß er mit Familiennamen Suzuki und stammte aus Mino; ihm werden Klingen zugeschrieben, die er im Namen seines Meisters schmiedete (Daisaku). Um 1853 arbeitete er bereits selbstständig in Edo. Von 1858 bis 1860 schmiedete er in Hakodate auf Ezo mit dort gewonnenem Eisensand, dessen Herkunft er gelegentlich auf der Angel vermerkte; nach seiner Rückkehr nach Edo signierte er auch Musashi kenkō Minamoto Masao (武蔵剣工源正雄). Seine Arbeiten folgen der Art der Schule: Itame-Hada mit Mokume, unregelmäßiges Gunome mit ausgeprägten Ashi und reicher Nie-Aktivität, dazu eine sehr flüssig geschriebene Signatur. Ein in Hakodate 1859 datiertes Katana befindet sich im Städtischen Museum Hakodate und ist als Kulturgut von Hokkaidō ausgewiesen. Nicht zu verwechseln ist er mit Yamaura Saneo (山浦真雄), dem älteren Bruder Kiyomaros, dessen Name mitunter ebenfalls Masao gelesen wird.
Verfügbare Schwerter
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Masao
Von Minamoto Masao, einem Schüler Kiyomaros, signierte und datierte Katana, geschmiedet im 8. Monat Ansei 6 (1859) aus Eisensand von Ezo. Tokubetsu-Hozon-Papier, Shirasaya und Koshirae mit goldenen Wappen. Katana von Minamoto Masao (Suzuki Jirō Masao), einem Schmied des Shinshintō, der nach Angaben des Herkunftsverkäufers seit der Zeit, als der Meister noch Masayuki signierte, Schüler Kiyomaros war und sich in Kaei 6 (1853) in Edo selbstständig machte. Die Angel, ubu und mit einem einzigen Mekugi-ana, trägt auf beiden Seiten eine lange Inschrift: die Signatur „Minamoto Masao“, das Datum des 8. Monats Ansei 6 (1859), den Namen des Auftraggebers und den Hinweis, dass die Klinge aus Eisensand von Ezo (Hokkaidō) geschmiedet wurde, was der Verkäufer als vom Schmied selbst verhütteten Stahl für die Loyalisten deutet, die zur Verteidigung des Nordens aufbrachen. Die Klinge misst 70,5 cm Nagasa bei 2,0 cm Sori; der Verkäufer beschreibt ein Midare-Hamon mit reichlich Sunagashi und Kinsuji, mit hellem Nie und guter Arbeit, und die Fotografien zeigen eine polierte Klinge mit intaktem Bōshi. Sie kommt in einer Shirasaya mit Inschrift und mit einem vollständigen Koshirae: durchbrochene Eisen-Tsuba, Fuchi, Kashira und Menuki mit goldenen Wappen, Saya mit brokatartigem Dekor und Sageo. Die Montierung ist nur durch die Fotografien belegt: der Verkäufer beschreibt und datiert sie nicht. NBTHK-Zertifikat Tokubetsu Hozon Tōken, fotografiert.
60,4/100
23.740 €
