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Das Stück

Kozuka aus Shakudō mit Nanako-Grund und einem goldenen Drachen in Takabori, der aus dem Sand auftaucht, signiert Gotō Renjō (後藤廉乗) mit kaō (花押), zehnter Meister der Gotō-Hauptlinie.

Kozuka, signiert Gotō Renjō (後藤廉乗) mit kaō (花押). Laut dem ursprünglichen Verkäufer war Renjō der zehnte Meister der Gotō-Hauptlinie und Sohn von Sokujō; er stand dem Haus ab 1652 vor und verlegte 1662 seine Tätigkeit von Kyoto nach Edo. Das Motiv, suna-moguri ryū-zu (砂潜龍図), ist der Drache, der in den Sand taucht: Die Fotografien zeigen die Vorderplatte aus Shakudō mit Nanako-Grund, aus dem in drei Abschnitten, in goldenem Takabori, der Kopf mit den Klauen, der geschuppte Leib und die Schwanzspitze hervortreten, als läge der Rest unter dem Boden. Es ist ein traditionelles Thema des Hauses Gotō, hier mit gespannten Klauen, scharfen Flossen und strengem Ausdruck geschnitten. Die Rückseite ist eine Goldplatte mit feiner schräger Riefung, auf der sich die gravierte Signatur mit ihrem Kaō erkennen lässt. Die Fotografien zeigen keine nennenswerte Abnutzung der Reliefs und keinen Goldverlust; das Nanako wirkt gleichmäßig. Es misst laut dem ursprünglichen Verkäufer 96,4 × 13,9 mm und liegt in einer maßgefertigten Paulownia-Schachtel ohne sichtbare Aufschrift. Der ursprüngliche Verkäufer gibt ein Tokubetsu-Hozon-Tōsōgu-Papier der NBTHK an, das auf den Fotografien nicht zu sehen ist.

Stärken

  • Signatur von Gotō Renjō, zehnter Meister der Gotō-Hauptlinie, mit seinem Kaō
  • Drache, der in drei Abschnitten goldenen Takabori aus dem Nanako auftaucht
  • Vorderplatte aus Shakudō mit gleichmäßigem Nanako und Rückseite aus einer Goldplatte
  • Vom ursprünglichen Verkäufer angegebenes Tokubetsu-Hozon-Papier der NBTHK
  • Maßgefertigte Paulownia-Schachtel

Zu beachten

  • Das Papier ist auf den Fotografien nicht zu sehen; es beruht auf der Angabe des ursprünglichen Verkäufers.
  • Die Signatur auf der Rückseite ist bei der Auflösung der Fotografien kaum zu erkennen.
  • Der ursprüngliche Verkäufer datiert es in die mittlere Edo-Zeit; die Laufbahn des Meisters fällt vor allem in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Bewertung

69,9 / 100

  1. Meister 25 von 25 Echte Signatur eines Meisters ersten Ranges, vom Papier bestätigt
  2. Arbeit 15 von 20 Bemerkenswerte Arbeit
  3. Zustand 14 von 18 Guter Zustand
  4. Epoche 9 von 12 Frühe Edo-Zeit (1615–1688)
  5. Papier 4 von 10 NBTHK Tokubetsu Hozon Tōsōgu
  6. Extras 0 von 5 Weder vollständiger Satz desselben Meisters noch beschriftete Schachtel
  7. Preis 2,9 von 10 Platz 78 von 110 nach Preis unter Stücken ihres Typs, vom günstigsten zum teuersten

Die Bewertung verteilt 100 Punkte: Meister 25 · Arbeit 20 · Zustand 18 · Epoche 12 · Papier 10 · Extras 5 · Preis 10. Sie wird aus den Daten berechnet, nicht aus einer Meinung. Meister, Arbeit, Zustand und Epoche werden nach Fotos und Papier beurteilt; der Preis wird nur mit Beschlägen desselben Typs verglichen.

Angaben zum Stück

Typ
Kozuka
Meister
Gotō Renjō
Epoche
Frühe Edo-Zeit (1615–1688)
Material
Shakudō, Gold
Papier
NBTHK Tokubetsu Hozon Tōsōgu
Signatur
Signiert
Schule
Gotō
Inschrift
後藤廉乗 花押 (Gotō Renjō kaō)
Technik
Nanako (Fischrogengrund), Takabori (Hochrelief), Iroe (Farbeinlage)
Datierung
Frühe Edo-Zeit (2. Hälfte 17. Jh.)

4.500 €Versand und Abgaben inbegriffen

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