Aoki Kiyohide

青木清秀 (Aoki Kiyohide)

Linie: Die Signatur nennt die Generation nicht

Schwertschmied aus Kurume in der Provinz Chikugo, tätig in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, am Ende der Edo-Zeit.

Porträt

Aoki Kiyohide arbeitete in der Spätphase der Edo-Zeit in Kurume in der Provinz Chikugo, dem Süden der heutigen Präfektur Fukuoka. Die Kulturgüterdatenbank des Amts für kulturelle Angelegenheiten schreibt ihm Werke aus den Jahren 1807 bis 1849 zu – eine Spanne, die sich allein anhand der Signatur nicht auf eine oder mehrere Generationen verteilen lässt. Der örtlichen Überlieferung nach stand er im Dienst des Lehens Kurume, das vom Haus Arima regiert wurde. Sein Rufname war Seibei (清兵衛); er signierte unter anderem Kurume jū Aoki Seibei Kiyohide (久留米住青木清兵衛清秀), und in den 1840er-Jahren erscheint in seinen Signaturen der Ehrentitel Ōmi no Suke (近江介), etwa in Chikugo no kuni Aoki Ōmi no Suke Minamoto Kiyohide (筑後国青木近江介源清秀). Man schreibt ihm Gunome-midare- und Chōji-midare-Hamon mit straffem Nioiguchi in der Art von Bizen zu, daneben auch Suguha. Das Nationalmuseum Tokio bewahrt einen eisernen Bogen (Tekkyū, 鉄弓) mit seiner Signatur, ein ungewöhnliches Stück, das sich wie ein Bogen aus Bambus oder Holz biegen und bespannen lässt.

Verfügbare Schwerter

  1. Chikugo Aoki Ōmi no Suke Minamoto Kiyohide

    Shinshintō (1781-1876)1847Chikugo (Kurume, Fukuoka)63,6 cm

    NBTHK Tokubetsu Hozon Verfügbar

    Shinshintō-Katana, signiert und 1847 datiert, von Kiyohide, Schmied im Dienst des Arima-Klans in Chikugo. Erhalten sind ein Koshirae mit schwarz lackierter Saya, Mokkō-Tsuba mit goldenem Kiri-Mon und ein NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Origami. Katana der Shinshintō-Zeit von Chikugo no Kuni Aoki Ōmi no Suke Minamoto Kiyohide, einem Schmied der Provinz Chikugo, der nach Angaben des ursprünglichen Verkäufers dem Arima-Klan des Kurume-Lehens diente und 1845 den Hoftitel Ōmi no Suke erhielt; sein Werk steht der Bizen-Tradition mit ihrem Chōji-Midare-Hamon nahe. Die Klinge misst 63,6 cm Nagasa bei 1,7 cm Sori; die Fotografien zeigen eine saubere Politur, eine klar ausgeprägte, gewellte Härtelinie und ein unversehrtes Bōshi. Die Angel ist ubu mit einem einzigen Mekugi-ana, auf der Omote-Seite signiert 筑後国青木近江介源清秀 (Chikugo no Kuni Aoki Ōmi no Suke Minamoto Kiyohide) und auf der Ura-Seite auf 弘化四年二月日 (Kōka yonen nigatsu hi) datiert. Das Koshirae, vom ursprünglichen Verkäufer beschrieben, aber nicht datiert, vereint eine schwarze Roiro-Lacksaya, eine Tsuka mit lackierter Schnurwicklung und Menuki eines berittenen Kriegers, ein Fuchi-Kashira mit Kikusui-Motiv und eine Mokkō-Tsuba mit goldenem Kiri-Mon; das Sageo ist ein Ersatzstück. Dazu kommen das auf den Fotografien lesbare NBTHK-Origami Tokubetsu Hozon Tōken und eine Shirasaya.

    69,8/100

    10.700 €

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