Hosokawa Masayoshi

細川正義 (Hosokawa Masayoshi)

Linie: Die Signatur nennt die Generation nicht

Schmiedelinie aus Kanuma in Shimotsuke; die zweite Generation arbeitete in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Edo für das Lehen Tsuyama.

Porträt

Schmiedelinie aus Kanuma in Shimotsuke, hervorgegangen aus einer Familie von Rüstungsmachern, in der mindestens zwei Generationen mit Masayoshi signierten. Der erste, Ryōsuke Masayoshi (良助正義), arbeitete um 1800 in Kanuma. Sein ältester Sohn Chikara-no-suke Masayoshi (主税佐正義), geboren 1786 und gestorben 1858, ist der bekannteste: Er lernte bei Suishinshi Masahide und gilt neben Taikei Naotane als einer der besten Schüler des Meisters und als Fortführer von dessen Rückkehr zu älteren Schmiedeverfahren. Er trat in den Dienst der Matsudaira des Lehens Tsuyama in Mimasaka, lebte und arbeitete aber in Edo; daher die Signatur Sakuyō Bakkashi Hosokawa Masayoshi (作陽幕下士細川正義), oft gefolgt von einem eingeschlagenen Stempel. Er arbeitete vor allem in der Bizen-Manier mit Chōji-midare-Hamon, seltener in der Sōshū-Manier. Sein Neffe Hosokawa Yoshinori (細川義規) führte das Handwerk in Kanuma bis in die ersten Meiji-Jahre fort. Mehrere Klingen der Familie sind Kulturgüter der Präfektur Tochigi; das Präfekturmuseum bewahrt eine des zweiten Masayoshi.

Verfügbare Schwerter

  1. Minamoto Masayoshi

    Shinshintō (1781-1876)1801Edo69,5 cm

    NBTHK Tokubetsu Hozon Verfügbar

    Katana, signiert von Minamoto Masayoshi, tätig in Edo um die Kyōwa-Ära, 69,5 cm lang, mit NBTHK Tokubetsu Hozon und einem Messing-Koshirae, der Stück für Stück beschrieben ist. Klinge, signiert von Minamoto Masayoshi, bürgerlich Hosokawa Masayoshi, tätig in Edo um die Kyōwa-Ära (1801-1804). Sie misst 69,5 cm Nagasa bei 1,5 cm Sori, eine bequem zu führende Länge. Die Signatur trägt kein Datum, und die Angel weist zwei Mekugi-ana auf; der ursprüngliche Verkäufer sagt nicht, ob sie ihre ursprüngliche Länge bewahrt. Die Klinge besitzt ein NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Zertifikat. Die Montierung dagegen ist Stück für Stück beschrieben: eine Mokkō-Tsuba aus Messing mit Paulownien und Blütenmotiven, Fuchi-Kashira ebenfalls aus Messing mit fließendem Wasser und Lotosblüten sowie eine zinnoberrot lackierte Saya, eine für das Ensemble ungewöhnliche Farbe. Eine Shirasaya gehört nicht dazu. Zum Zustand der Klinge und zur Politur äußert sich der ursprüngliche Verkäufer nicht — Punkte, die vor einer Entscheidung zu klären sind.

    45/100

    4.380 €

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