Schwarz-weiße Tafel mit drei Fotos derselben Klinge: die Spitze, die Angel und die ganze Klinge.

Kommission zum Schutz der Kulturgüter, «Kokuhō zuroku» (1957), auf Wikimedia Commons · Gemeinfrei

Fukuoka · Katayama · mittlere Kamakura-Zeit

Leben und Zeit

Von seinem Leben bleiben nur sein Name, seine Schule, seine Zeit und eine Überlieferung darüber, wo er lebte.

Auf dieser Seite
  1. Die Fukuoka-Ichimonji-Schule
  2. Katayama
  3. Daten

Die Fukuoka-Ichimonji-Schule

  • Die Schule entstand in Fukuoka in Bizen, am Ufer des Flusses Yoshii, und heißt Ichimonji nach dem «一» (ichi, eins), das ihre Schmiede in das nakago meißelten. Die Überlieferung lässt sie mit 則宗 (Norimune) beginnen.
  • Das Wörterbuch Kotobank zählt Norifusa zusammen mit Sukezane und Yoshifusa zu den Nachfolgern Norimunes.
  • Die japanische Wikipedia stellt ihn auf eine Stufe mit 吉房 (Yoshifusa) und 助真 (Sukezane), den beiden großen Namen der Schule auf ihrem Höhepunkt.
  • Markus Sesko nennt ihn zweimal: unter den Schmieden der sugata der mittleren Kamakura-Zeit, in der Fukuoka-Ichimonji-Schule, und in der Katayama-Ichimonji-Schule, die er ans Ende der Kamakura-Zeit oder in die Nanbokuchō-Zeit setzt.

Katayama

  • Der Überlieferung nach lebte er in Katayama, und deshalb nennt man ihn Katayama Ichimonji. Die japanische Wikipedia hält fest, dass die Meinungen darüber auseinandergehen, wo es lag: bei Fukuoka oder das Katayama in Bitchū.
  • Dieselbe Wikipedia nennt 則包 (Norikane) «großen Meister des Katayama Ichimonji, wie Norifusa»; von Norikane stammt eine unsignierte naginata des Uesugi-Schreins, eines der Schwerter von Uesugi Kagekatsu, ein Wichtiges Kulturgut.

Daten

Die Datenblätter der beiden nationalen Werke datieren ihn in die Kamakura-Zeit, ins 13. Jahrhundert, nach Bizen. Weder seine Geburts- und Sterbedaten noch der Name seines Meisters sind bekannt.

Schwarz-weiße Tafel mit drei Fotos derselben Klinge: die Spitze, die Angel und die ganze Klinge.
Die Tafel des «Kokuhō zuroku» von 1957 mit dem tachi von Fukuyama. Kommission zum Schutz der Kulturgüter, «Kokuhō zuroku» (1957), auf Wikimedia Commons · Gemeinfrei · Herkunft