Izumi no Kami Kaneshige
和泉守兼重 (Izumi no Kami Kaneshige)
Linie: Die Signatur nennt die Generation nicht
Schwertschmied aus Echizen, der ab den 1620er-Jahren in Edo im Dienst des Hauses Tōdō arbeitete.
Porträt
Izumi no Kami Kaneshige (和泉守兼重) war ein Schwertschmied in Edo, dessen früheste datierte Arbeit aus dem Jahr 1625 stammt. Das Kokon Kaji Bikō nennt Echizen als seine Herkunft, und der Überlieferung nach begann er als Pfeilspitzenschmied (yanone). Er arbeitete für das Haus Tōdō (藤堂); es heißt, Miyamoto Musashi habe ihn für diese Stellung empfohlen, doch belegt ist das nicht. Er signierte zunächst als Izumi no Daijō, später als Izumi no Kami, oft mit dem Klannamen Fujiwara. Lange wurde er mit Kazusa no Suke Kaneshige (上総介兼重) verwechselt, seinem Sohn oder Schüler, der die Linie fortführte; eine 1667 gemeinsam gefertigte Klinge, auf der dieser sein Alter mit dreiundvierzig Jahren angibt, trennte die beiden. Wegen der großen Ähnlichkeit ihrer Arbeiten gilt er gemeinhin als Lehrer Kotetsus, ein direkter Beleg fehlt jedoch. Seine Klingen sind wenig gekrümmt und bleiben zur Spitze hin breit; das Hada ist ein sorgfältig geschmiedetes Ko-mokume mit feinem, hellem Ji-nie, das Hamon verbindet Notare mit Gunome. Viele tragen goldeingelegte Schneidetest-Inschriften.
Verfügbare Schwerter
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Izumi no Kami Fujiwara Kaneshige
Signiertes Katana von Izumi no Kami Fujiwara Kaneshige aus der frühen Shintō-Zeit, mit Ubu-Nakago, Tokubetsu-Hozon-Papier und einem Koshirae im Matsushiro-Stil, das der ursprüngliche Verkäufer in die späte Edo-Zeit datiert. Katana von Izumi no Kami Fujiwara Kaneshige, einem Schmied der frühesten Shintō-Jahre, den der ursprüngliche Verkäufer um die Kan'ei-Ära einordnet und als Lehrer von Kotetsu vorstellt; seine Arbeiten gelten als besonders schnittfreudig (ryōwazamono). Die Klinge ist in Shinogi-zukuri mit Iori-mune gearbeitet, mit eher breitem Mihaba, deutlicher Verjüngung und etwas gedrungenem Chūkissaki; Nagasa 70,75 cm, Sori 1,7 cm. Laut Verkäufer zeigt das Jihada Itame mit Mokume, stellenweise Nagare und Masame, mit dichtem Ji-nie und reichlich Chikei; das Hamon ist Ko-notare mit Gunome, kräftigen Ashi, tiefem Nioi, Ko-nie und Sunagashi, das Bōshi läuft gerade in Komaru mit kurzem Kaeri. Die Fotografien zeigen Goma-bashi auf dem Omote und Futasuji-hi auf dem Ura. Der Nakago ist laut Verkäufer und Fotografien ubu: Kurijiri-Ende, Ō-sujikai-Yasurime, ein einziges Mekugi-ana und eine sechszeichige Signatur. Dazu gehört ein Koshirae im Matsushiro-Stil, das der Verkäufer in die späte Edo-Zeit datiert: Tsuka mit dunklem Ito und vergoldeten Menuki, Mokkō-Tsuba mit vergoldetem Rand und schwarz lackierte Saya. NBTHK-Papier Tokubetsu Hozon, auf den Fotografien sichtbar.
57,4/100
19.880 €
