Ōkanehira (大包平)
Tachi, signiert 備前国包平作 (Bizen no kuni Kanehira saku), mit dem meibutsu-Namen 大包平 (Ōkanehira). 1936 nach dem alten Gesetz eingestuft und 1951 Nationalschatz, im Nationalmuseum Tokio. Der amtliche Eintrag beschreibt es als makelloses Meisterwerk des Ko-Bizen Kanehira, das als das beste Schwert Japans gilt, im Kyōhō meibutsuchō verzeichnet und als Lieblingsschwert von Ikeda Terumasa im Haus Ikeda von Okayama bewahrt.
Nach der japanischen Wikipedia spielt der Name auf seine außergewöhnliche Länge an, und zusammen mit dem Dōjigiri Yasutsuna nennt man es «die beiden yokozuna des Ostens und des Westens», ein Ausdruck, der Satō Kanzan zugeschrieben wird. Der Staat kaufte es 1967 vom Haus Ikeda, und seitdem befindet es sich im Nationalmuseum Tokio. Dass Ikeda Mitsumasa es auf Bitten von Kumazawa Banzan erwarb, ist Überlieferung: Die japanische Wikipedia merkt an, dass es seit der Zeit von Terumasa im Haus gewesen sein könnte. Davor macht die Legende es zur Opfergabe von Schreinen, etwa des Ōyamazumi.
Das Ōkanehira
Weitere signierte tachi
2021 zeigte die NBTHK in ihrer Ausstellung 珠玉の名品展 (Shugyoku no meihinten) zwei tachi, signiert 包平 (Kanehira), aus Privatsammlungen und auf das Ende der Heian- oder den Beginn der Kamakura-Zeit datiert: das des Hauses Itō von Obi in Hyūga, 80,9 cm, und das des Hauses Satake von Kubota in Dewa, 78,7 cm.
Das unsignierte tachi des Stadtmuseums Tsuchiura, das Kanehira zugeschrieben wird, kam als Geschenk von Yanagisawa Yoshisato im Namen von Matsudaira Mino-no-kami (Yoshiyasu) an das Haus Tsuchiya. Das andere tachi mit der langen Signatur befindet sich nach der japanischen Wikipedia im Mori-Shūsui-Gedenkmuseum in Toyama. Der Eintrag des Museums konnte nicht eingesehen werden.
In den alten Listen
Das Ōkanehira steht unter diesem Namen im Kyōhō meibutsuchō (享保名物帳, Kyōhō meibutsuchō). Kanehira erscheint nicht in der Liste der wazamono, die die japanische Wikipedia wiedergibt; sie betrifft spätere Schmiede.

