Kashū Kiyomitsu
加州清光 (Kashū Kiyomitsu)
Name von Schwertschmieden der Fujishima-Schule in Kaga, von der mittleren Muromachi- bis zur späten Edo-Zeit; die bekannteste Generation arbeitete im 17. Jahrhundert in Kanazawa.
Porträt
Kiyomitsu (清光) ist ein Name, den mehr als zehn Generationen von Schmieden in Kaga führten; sie gehörten zur Schule Fujishima (藤島) und arbeiteten im heutigen Kanazawa, von der Mitte der Muromachi-Zeit bis zum Ende der Edo-Zeit. Am bekanntesten ist die sechste Generation, Chōbei, genannt Hinin Kiyomitsu (非人清光): Nach der Hungersnot der Kanbun-Ära zog er um 1670 in die Armenunterkunft, die das Lehen in Kasamai (笠舞) unterhielt; dort stellte ihm der Fürst Maeda Tsunanori (前田綱紀) Schmiede und Material und kaufte ihm die Klingen ab. Er starb 1687, Sohn und Enkel arbeiteten dort weiter. Er signierte Kashū Kanazawa-jū Fujiwara Kiyomitsu (加州金沢住藤原清光) oder nur Kiyomitsu, gelegentlich mit dem Hinweis auf Kasamai. Den Klingen dieser Zeit schreibt man ein klares, dicht geschmiedetes Ko-itame-Jigane und ein Hamon in Suguha oder Chōji-midare zu. Die Überlieferung verbindet den Namen mit Okita Sōji (沖田総司) von der Shinsengumi. Da die Signatur die Generation selten nennt, fasst dieser Eintrag die Linie zusammen.
Verfügbare Schwerter
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Kashū Kiyomitsu
Katana, signiert 清光 (Kiyomitsu), aus der Kaga-Linie, mit NBTHK-Papier Tokubetsu Hozon Tōken, Montierung im Tachi-Stil und Shirasaya. Katana von Kashū Kiyomitsu, einer Schmiedelinie der Provinz Kaga, die vom späten Muromachi bis zum Ende der Edo-Zeit tätig war. Der ursprüngliche Verkäufer datiert sie um die Kanbun-Ära (1661–1673) und erinnert daran, dass der Name Kashū Kiyomitsu mit Okita Sōji von der Shinsengumi verbunden wird; das betrifft die Linie, nicht diese Klinge. Nagasa 72,5 cm, Sori 2,0 cm, Motohaba 3 cm, Kasane an der Basis 6,5 mm. Die Fotografien zeigen eine polierte Klinge in Shinogi-zukuri mit mittlerem Kissaki. Die Angel trägt auf der Omote die zweizeichige Signatur 清光 (Kiyomitsu) und zwei Mekugi-ana; Form und Lage der Signatur sprechen für eine unveränderte Angel. Die NBTHK zertifizierte sie 2026 als Tokubetsu Hozon Tōken mit der Zuschreibung an Kiyomitsu aus Kashū. Dazu gehören eine Shirasaya aus hellem Holz und eine Montierung im Tachi-Stil: über Same gewickelte Tsuka, eiserne Tsuba in Mokkō-Form, zwei Hängeösen (Ashi) mit Kordel und eine dunkelrot lackierte Saya mit Reliefstruktur. Der ursprüngliche Verkäufer beschreibt und datiert die Montierung nicht; sie ist nur durch die Fotografien belegt.
58,1/100
7.790 €
