Nobukuni Yoshikane

信国吉包 (Nobukuni Yoshikane)

Linie: Die Signatur nennt die Generation nicht

Name mehrerer Schmiede des Chikuzen-Zweigs der Nobukuni-Schule in Fukuoka, tätig von der Mitte des 17. bis ins frühe 18. Jahrhundert.

Porträt

Yoshikane (吉包) ist ein Name, den mehrere Schmiede des Chikuzen-Zweigs der Nobukuni-Schule trugen, die im Dienst der Kuroda von Fukuoka standen; die Signatur allein verrät nicht, welcher von ihnen eine Klinge schuf. Am bekanntesten ist Nobukuni Sukezaemon Yoshikane, der vierzehnte der Linie, Sohn von Yoshitsugu und Enkel von Yoshisada, der den Kuroda von Buzen nach Chikuzen gefolgt war und die Familie mit seinen Tüllenlanzen, den Fukuro-yari (袋槍), bekannt machte. Er arbeitete um die Kanbun-Ära in Hakata und starb 1693. Sein Sohn Shigekane (重包) signierte anfangs ebenfalls Yoshikane, und ein weiterer Yoshikane der Familie, Kansuke genannt, starb 1723. Die übliche Signatur lautet Chikuzen-jū Minamoto Nobukuni Yoshikane (筑前住源信國吉包); auf einer Klinge ist vermerkt, dass sie aus Nanban-tetsu (南蛮鉄), eingeführtem Eisen, geschmiedet wurde. In den zugeschriebenen Arbeiten überwiegt Gunome mit Midare oder Ko-notare, daneben das für die Schule typische Chōji-midare. Das Stadtmuseum Fukuoka bewahrt ein Schwert und ein Wakizashi des 1693 verstorbenen Yoshikane.

Verfügbare Schwerter

  1. Chikuzen Nobukuni Yoshikane

    Shintō (1596-1780)1661Chikuzen (Fukuoka)70,4 cm

    NBTHK Tokubetsu Hozon Verfügbar

    Nobukuni-Schule von Chikuzen, Kanbun-Ära, Ubu-Angel mit einem einzigen Mekugi-ana, 2,1 cm Sori, NBTHK Tokubetsu Hozon, Koshirae und Shirasaya. Arbeit der Nobukuni-Schule von Chikuzen, einer der beiden Hauptlinien des Shintō dieser Provinz; der ursprüngliche Verkäufer datiert sie in die Kanbun-Ära (1661-1673). Die Klinge misst 70,4 cm Nagasa bei einer Sori von 2,1 cm – eine für ihre Zeit ausgeprägte Krümmung, die der Silhouette einen deutlich sichtbaren Bogen gibt. Entlang der Schneide zeigen sich Sunagashi und Kinsuji, Aktivitäten einer sorgfältigen Schmiedearbeit. Die Angel ist ubu erhalten, nicht gekürzt, mit einem einzigen Mekugi-ana, sodass die Signatur vollständig überliefert ist; ein Datum trägt sie nicht. Die Klinge besitzt ein NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Zertifikat. Geliefert wird sie mit Koshirae und Shirasaya, doch der ursprüngliche Verkäufer beschreibt weder die Beschläge der Montierung noch den Erhaltungszustand.

    72,7/100

    9.730 €

  2. Chikuzen-jū Minamoto Nobukuni Yoshikane

    Shintō (1596-1780)Chikuzen (Fukuoka)69,1 cm

    NBTHK Tokubetsu Hozon Verfügbar

    Arbeit der frühen Edo-Zeit von einem Schmied des Hauses Kuroda: Ichimai-Bōshi, erhaltenes Funbari an der Angel und ein Zustand, den der ursprüngliche Verkäufer außergewöhnlich nennt. Yoshikane arbeitete in Chikuzen als Schmied des Hauses Kuroda und war der Vater von Shigekane, der das Schwert des Shōgun Yoshimune schmiedete. Diese Katana der frühen Edo-Zeit trägt kein eingeschlagenes Datum und misst 69,1 cm Nagasa bei 1,3 cm Sori. Der ursprüngliche Verkäufer hebt den Erhaltungszustand hervor: Sie bewahrt ein Bōshi vom Typ Ichimai und das Funbari an der Angel, ein Maß an Gesundheit, das er für rund 350 Jahre als bemerkenswert bezeichnet. Er verweist zudem auf die Seltenheit der Arbeit, ein breites Suguha über Koshiba, das er als Kopie des Yosozaemon Sukesada liest, und nennt ein einziges Mekugi-ana. Beigegeben ist das NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Papier; geliefert wird die Klinge mit Koshirae und Shirasaya.

    70,7/100

    11.700 €

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