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Das Stück

Eisen-Tsuba der Hazama-Schule, signiert 間 (Hazama), mit Kaji-Blättern und zerbrochenen Fächern in Sahari-Zōgan, mit Gold akzentuiert; mittlere Edo-Zeit.

Eisen-Tsuba in Marugata-Form, nahezu kreisrund (78 × 77 mm und 5,5 mm stark am Seppa-dai, laut dem ursprünglichen Verkäufer), signiert 間 (Hazama) neben der Mittelöffnung auf der Rückseite, wie die Fotografien zeigen. Die Hazama-Werkstatt ging aus den Büchsenmachern von Kunitomo in Ōmi hervor, die die Einlegetechnik der Luntenschlossläufe auf Stichblätter übertrugen; einige ihrer Mitglieder standen im Dienst der Matsudaira von Kameyama in der Provinz Ise. Die Platte aus dichtem, gut geschmiedetem Eisen ist in acht vom Zentrum ausstrahlende Facetten gegliedert. Das Thema ist 梶葉紋破扇図 (kaji-no-ha-mon yabure-ōgi zu): auf der Vorderseite drei als Wappen gestaltete Kaji-Blätter, auf der Rückseite zerbrochene Fächer und Zweige. Die Motive sind in Sahari-Zōgan ausgeführt, einer in die Vertiefung geschmolzenen Legierung aus Kupfer, Blei und Zinn mit ihrer typischen genarbten Oberfläche, kombiniert mit Hira-Zōgan in Gold an den Blattspitzen und in den Zweigen. Die Fotografien zeigen eine dunkle Patina mit braunen Flecken oberflächlichen Rosts auf dem Eisen, das Gold vollständig mit feinen Kratzern sowie Sekigane aus Weißmetall in der Mittelöffnung. Der ursprüngliche Verkäufer gibt ein NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Papier an, das auf den Fotografien nicht erscheint, sowie eine maßgefertigte Paulownia-Schachtel.

Stärken

  • Lesbare Signatur 間 (Hazama) neben der Mittelöffnung
  • Sahari-Zōgan, die kennzeichnende Technik der Hazama-Werkstatt
  • Kontrast des goldenen Hira-Zōgan auf dem dunklen Eisen
  • Marugata-Platte mit acht strahlenförmigen Facetten
  • NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Papier laut Angabe des ursprünglichen Verkäufers

Zu beachten

  • Das Papier ist nicht fotografiert: es beruht auf der Angabe des ursprünglichen Verkäufers
  • Braune Flecken oberflächlichen Rosts auf dem Eisen
  • Sekigane aus Weißmetall in der Mittelöffnung
  • Genarbte Sahari-Oberfläche, technikbedingt, mit einigen kleinen Fehlstellen

Bewertung

57,8 / 100

  1. Meister 19 von 25 Echte Signatur eines bekannten Meisters oder einer bekannten Schule
  2. Arbeit 10 von 20 Gute Arbeit
  3. Zustand 14 von 18 Guter Zustand
  4. Epoche 7 von 12 Mittlere Edo-Zeit (1688–1781)
  5. Papier 4 von 10 NBTHK Tokubetsu Hozon Tōsōgu
  6. Extras 0 von 5 Weder vollständiger Satz desselben Meisters noch beschriftete Schachtel
  7. Preis 3,8 von 10 Platz 206 von 330 nach Preis unter Stücken ihres Typs, vom günstigsten zum teuersten

Die Bewertung verteilt 100 Punkte: Meister 25 · Arbeit 20 · Zustand 18 · Epoche 12 · Papier 10 · Extras 5 · Preis 10. Sie wird aus den Daten berechnet, nicht aus einer Meinung. Meister, Arbeit, Zustand und Epoche werden nach Fotos und Papier beurteilt; der Preis wird nur mit Beschlägen desselben Typs verglichen.

Angaben zum Stück

Typ
Tsuba
Meister
Hazama
Epoche
Mittlere Edo-Zeit (1688–1781)
Material
Eisen, Gold, Anderes Material
Papier
NBTHK Tokubetsu Hozon Tōsōgu
Signatur
Signiert
Schule
Hazama
Inschrift
間 (Hazama)
Technik
Zōgan (Einlegearbeit), Andere Technik
Datierung
Mittlere Edo-Zeit (18. Jh.)

4.020 €Versand und Abgaben inbegriffen

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