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Das Stück

Eiserne Tsuba in Mokkō-Form, signiert 佐嘉住乗道 (Saga-jū Jōdō) mit Kaō: vorne ein in der Dämmerung heimkehrender Holzfäller, hinten heimkehrende Wildgänse, in Takabori mit Gold und Silber.

Eiserne Tsuba der Saga-Schule aus der Provinz Hizen, beiderseits der zentralen Öffnung signiert 佐嘉住乗道 (Saga-jū Jōdō), gefolgt vom Kaō des Meisters; die Fotografien zeigen die Signatur deutlich lesbar. Die Platte hat Mokkō-Form, einen umgeschlagenen Rand (uchikaeshi-mimi) und eine gehämmerte, wellige Oberfläche, die ihr einen ländlich-rauen Charakter verleiht. Die Vorderseite zeigt einen Bergpfad in der Abenddämmerung: einen eingelegten Mond zwischen zwei Gipfeln, eine Pagode zwischen Felsen, einen rastenden Reisenden und einen Holzfäller, der mit zwei Reisigbündeln auf der Schulter heimkehrt (das Kishō-Motiv, „die Heimkehr des Holzfällers“). Die Rückseite zeigt heimkehrende Wildgänse über Schilf und Uferlinie, eine Szene, die laut dem ursprünglichen Verkäufer einer Schiebetürmalerei nach Oguri Sōtan folgt. Die Arbeit ist in Takabori mit Gold- und Silberakzenten ausgeführt, die Wellen in Kebori; der ursprüngliche Verkäufer stellt sie in die Nachfolge von Kaneie. Maße 80,3 × 76,7 mm, Stärke am Seppadai 4 mm. Die Fotografien zeigen eine dunkelbraune, stabile Eisenpatina ohne aktiven Rost, die Goldeinlagen sind vollständig. Sie liegt in einem Kiri-Kasten mit Innenrahmen. Der ursprüngliche Verkäufer gibt ein NBTHK-Papier Tokubetsu Hozon an, das auf den Fotografien nicht zu sehen ist.

Stärken

  • Gut lesbare Signatur 佐嘉住乗道 (Saga-jū Jōdō) mit Kaō
  • Erzählende Komposition auf beiden Seiten: heimkehrender Holzfäller und heimkehrende Wildgänse
  • Eisenplatte in Mokkō-Form mit Uchikaeshi-mimi und gehämmerter Oberfläche
  • Takabori mit Gold- und Silbereinlagen
  • NBTHK-Papier Tokubetsu Hozon laut ursprünglichem Verkäufer

Zu beachten

  • Das Tokubetsu-Hozon-Papier ist auf den Fotografien nicht zu sehen
  • Der Bezug zu Kaneie und zur Malerei von Oguri Sōtan stammt vom ursprünglichen Verkäufer
  • Das Stück ist nicht datiert; die Epoche nennt der ursprüngliche Verkäufer, sie passt zum Stil

Bewertung

65,1 / 100

  1. Meister 19 von 25 Echte Signatur eines bekannten Meisters oder einer bekannten Schule
  2. Arbeit 15 von 20 Bemerkenswerte Arbeit
  3. Zustand 14 von 18 Guter Zustand
  4. Epoche 5 von 12 Späte Edo-Zeit (1781–1868)
  5. Papier 4 von 10 NBTHK Tokubetsu Hozon Tōsōgu
  6. Extras 0 von 5 Weder vollständiger Satz desselben Meisters noch beschriftete Schachtel
  7. Preis 8,1 von 10 Platz 64 von 330 nach Preis unter Stücken ihres Typs, vom günstigsten zum teuersten

Die Bewertung verteilt 100 Punkte: Meister 25 · Arbeit 20 · Zustand 18 · Epoche 12 · Papier 10 · Extras 5 · Preis 10. Sie wird aus den Daten berechnet, nicht aus einer Meinung. Meister, Arbeit, Zustand und Epoche werden nach Fotos und Papier beurteilt; der Preis wird nur mit Beschlägen desselben Typs verglichen.

Angaben zum Stück

Typ
Tsuba
Meister
Jōdō
Epoche
Späte Edo-Zeit (1781–1868)
Material
Eisen, Gold, Silber
Papier
NBTHK Tokubetsu Hozon Tōsōgu
Signatur
Signiert
Schule
Saga (Hizen)
Inschrift
佐嘉住乗道 (Saga-jū Jōdō) 花押 (kaō)
Technik
Takabori (Hochrelief), Zōgan (Einlegearbeit), Kebori (Liniengravur), Andere Technik
Datierung
Späte Edo-Zeit (spätes 18. – 19. Jh.)

2.110 €Versand und Abgaben inbegriffen

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