Detail einer dunklen Angel mit einem Loch und einer in japanischen Schriftzeichen gravierten Signatur, neben dem Ansatz der Klinge.

Museum für Natur- und Kulturgeschichte der Präfektur Miyazaki · © Museum für Natur- und Kulturgeschichte der Präfektur Miyazaki

Kyoto · Horikawa · eine oder zwei Generationen

Leben und Zeit

Seine Geburt, 1576, gibt nur Markus Sesko an. Sein Tod ist in den herangezogenen Quellen nicht angegeben: Was man weiß, stammt aus seinen datierten Klingen und aus dem, was die Museen über ihn sagen.

Auf dieser Seite
  1. Sein Meister
  2. Seine Lebensdaten
  3. Die Generationen
  4. Ein wakizashi aus dem Museum von Miyazaki

Sein Meister

Laut der japanischen Wikipedia ist Kunimichi einer der Schüler von Horikawa Kunihiro (堀川国広, Horikawa Kunihiro), mit 国安 (Kuniyasu), Ōsumi no Jō Masahiro, Echigo no Kami Kunitomo, Izumi no Kami Kunisada, Kawachi no Kami Kunisuke und Yamashiro no Kami Kunikiyo. Kunihiro starb 1614 im Alter von 84 Jahren. Das Nationalmuseum Tokio stellt ihn als 高弟 (kōtei) vor, den herausragenden Schüler des großen Meisters von Kyoto, und setzt ihn zwischen das Ende der Azuchi-Momoyama-Zeit und die frühe Edo-Zeit. Markus Sesko nimmt an, dass Kunimichi 1576 geboren wurde und zuerst bei dem Mishina-Schmied Iga no Kami Kinmichi und ab etwa 1609 bei Kunihiro lernte.

Seine Lebensdaten

Sesko bildet in seinem Buch «Shintō Zen» ein wakizashi von 1609 ab, signiert 平安城住国路 (Heianjō jū Kunimichi), «wohnhaft in Heianjō», dem alten Namen Kyotos, und ein weiteres von 1630. Die drei tachi des Yasaka-Schreins tragen das Datum des neunten Monats 1654 (Jōō 3), bereits mit der Signatur Dewa Daijō. Das Jahr, in dem er den Titel erhielt, ist in keiner der herangezogenen Quellen angegeben.

Die Generationen

Das 日本人名辞典 (Nihon jinmei jiten) von 芳賀矢一 (Haga Yaichi) hat einen Eintrag 国道 (Kunimichi), ein Schmied aus Yamashiro, der auf den 二世出羽大掾国路 (nisei Dewa Daijō Kunimichi) verweist, den zweiten Dewa Daijō Kunimichi: Es kennt also zwei Generationen. In den herangezogenen Quellen gibt es nichts, womit sich das Werk des einen von dem des anderen trennen ließe.