Auf dieser Seite
Die Familie Gassan
Die Wikipedia stellt ihn als Erben einer Linie vor, die in der Kamakura-Zeit beginnt, und als Fünften des Osaka-Zweigs, der das ayasugi-Härten und die Gassan-Gravuren bewahrt. In einem Interview von 2011 erzählte er, dass die Schule am Berg Gassan in Dewa entstand, am Ende der Edo-Zeit nach Osaka zog und nach dem Schwertverbot der Meiji-Zeit und den Beschlagnahmungen der Nachkriegszeit Jahrzehnte der Not erlebte.
Er wurde 1946 in Osaka geboren, als dritter Sohn von Gassan Sadakazu, dem zweiten dieses Namens (1907–1995), lebender Nationalschatz.
Seine Laufbahn
Er schloss 1969 sein Architekturstudium am Technologischen Institut Osaka ab und ging, nachdem er eine Stelle in einem Büro ausgeschlagen hatte, bei seinem Vater in die Lehre. 1982 wurde er zum mukansa ernannt und begleitete im selben Jahr seinen Vater zur Ausstellung der lebenden Nationalschätze im Museum of Fine Arts in Boston, wo sie einen Monat lang öffentlich schmiedeten.
1984 schmiedete er sieben tachi, eines davon mit seinem Vater, und drei Lanzen für die 61. rituelle Erneuerung des Ise-Schreins (式年遷宮, Shikinen Sengū); 2013 schmiedete er erneut für die 62. 1995 eröffnete er in Sakurai die Gedenkhalle der Familie; er stand dem 全日本刀匠会 (Zen Nihon Tōshōkai) vor, dem nationalen Schmiedeverband, dessen Berater er heute ist, und er war Ratsmitglied und Juror der Ausstellung neuer Schwerter der NBTHK sowie Lehrer in den Kursen des Amts für kulturelle Angelegenheiten.
2003 erkannte ihn die Präfektur Nara als Träger eines immateriellen Kulturguts an, und er erhielt den Kulturpreis der Zeitung Nara Shinbun. Den Orden der Aufgehenden Sonne, Gold- und Silberstrahlen, datiert die Wikipedia auf 2015 und er selbst auf den Herbst 2016; 2015 ist nach seinen Angaben das Jahr der Anerkennung durch Nara für den Schutz des Kulturerbes.
Sein ältester Sohn, 月山貞伸 (Gassan Sadanobu), geboren 1979, ist der Sechste des Osaka-Zweigs.


