Ein tantō waagerecht, mit der Spitze rechts: zwei feine Rillen entlang der Klinge, die helle, gewellte Härtung an der Schneide und links auf der rostigen Angel zwei Löcher und die gemeißelte Signatur.

Seki, Mino · Zeit der streitenden Reiche

Kanemichi (兼道)

Der Schmied aus Seki, der seine Söhne nach Kyoto mitnahm und die Mishina-Schule begründete

Kanemichi war ein Schmied aus Seki in Mino, der mit seinen Söhnen nach Kyoto zog und den Titel Mutsu no Kami Daidō führte. Aus seinem Haus ging die Mishina-Schule hervor, eine der großen Schmiedefamilien Kyotos am Übergang vom kotō zum shintō.

Nationalmuseum Kyoto

Seki in Mino
Herkunft
Eiroku oder Bunroku
Umzug nach Kyoto
4
Söhne als Schmiede
Mishina (Kyoto)
Schule, die von ihm ausgeht
Auf dieser Seite
  1. Kurzsteckbrief
  2. Kurz gesagt

Kurzsteckbrief

Name
Kanemichi; mit seinem Titel Mutsu no Kami Daidō (陸奥守大道, Mutsu no Kami Daidō) AT
Kanji und Lesung
兼道 (Kanemichi); 大道 (Daidō), das das Nationalmuseum Kyoto Ōmichi liest AT
Epoche
Zeit der streitenden Reiche, am Ende der Muromachi-Zeit; tätig um die Eiroku-Ära (1558-1570) AT
Provinz
Mino (美濃, Mino), in Seki (関, Seki); danach Kyoto, in Nishinotōin AT
Schule
Aus den Schmieden von Mino; Ursprung der Mishina-Schule (三品派, Mishina-ha) in Kyoto AT
Abstammung
Vater des ersten Iga no Kami Kinmichi, von Tanba no Kami Yoshimichi, von Etchū no Kami Masatoshi und eines weiteren Kinmichi. Er ist nicht Tango no Kami Kanemichi (1603-1672), der Sohn von Yoshimichi AT
Belegtes und Überlieferung
Belegt: Werke in Museen, signiert Mutsu no Kami Daidō. Überlieferung: dass er von Shizu Saburō Kaneuji abstamme und Schmied von Oda Nobunaga gewesen sei AT

Kurz gesagt

Geboren in Seki in Mino, ließ er sich mit seinen Söhnen in Nishinotōin in Kyoto nieder, die dort die Mishina-Schule gründeten: Iga no Kami Kinmichi, Tanba no Kami Yoshimichi, Etchū no Kami Masatoshi und ein zweiter Kinmichi. Die japanische Wikipedia berichtet, dass sein Clan zusammen mit der Gruppe um Kunihiro in Horikawa die technische Grundlage der shintō-Zeit legte.

Über seine eigene Hand weiß man wenig: Keine offene Quelle beschreibt sein jigane oder seine Härtung.

Abschnitte

  1. Von Seki nach Kyoto Leben und Zeit Der Umzug nach Kyoto, seine vier Söhne, der Titel Mutsu no Kami und die Überlieferung seiner Abstammung.
  2. Signaturen und Werke in Museen Werk und Stil Das Wenige, was man von seiner Hand weiß: seine Signaturen und die Werke, die Museen verwahren.
  3. Bibliografie Quellen Die herangezogenen Quellen.