Der «Akita Ryōkai» und das tachi von Atsuta

Berühmte Werke

Fünf Wichtige Kulturgüter, nach Sesko, kein Nationalschatz und zwei Klingen im Nationalmuseum Tokio.

Auf dieser Seite
  1. Akita Ryōkai (秋田了戒)
  2. Das tachi von 1305 des Atsuta-Schreins
  3. Wichtige Kulturgüter
  4. Tokubetsu Jūyō der NBTHK
  5. In Museen
  6. In den alten Listen

Akita Ryōkai (秋田了戒)

Tantō von 27,2 cm, ohne Krümmung, in kanmuri-otoshi-zukuri, Wichtiges Kulturgut; bis zur Überprüfung der Einstufungen in der Nachkriegszeit war er Nationalschatz. Sein Name stammt von Akita Sanesue (秋田実季, Akita Sanesue, 1576–1660), und danach gehörte er den Maeda von Kaga, nach Sesko. Itame mit masame, ji-nie und shirake-utsuri; suguha in ko-nie mit nijūba; spitzes bōshi mit einem langen, breiten kaeri, ebenfalls mit nijūba. Sesko nennt ihn meibutsu; wir haben nicht geprüft, ob er im 『享保名物帳』 (Kyōhō meibutsuchō) oder in der amtlichen Datenbank steht.

Das tachi von 1305 des Atsuta-Schreins

Tachi, Wichtiges Kulturgut, des Schreins Atsuta Jingū (熱田神宮, Atsuta Jingū) in Nagoya, datiert in die Kagen-Ära, auf 1305. Es wurde 2018 im Nationalmuseum Kyoto in 「京のかたな」 (Kyō no katana, «Die Schwerter von Kyoto») unter Nr. 84 ausgestellt. Seinen Eintrag in der amtlichen Datenbank haben wir nicht gefunden.

Wichtige Kulturgüter

Sesko zählt fünf Klingen, die Wichtige Kulturgüter sind, drei tachi und ein tantō (die fünfte führt er nicht näher aus), keinen Nationalschatz, etwa 90 Jūyō und zwei Tokubetsu Jūyō der NBTHK. Rai Kunitoshi hat zum Vergleich vier Nationalschätze, siebzehn Wichtige Kulturgüter, mehr als zweihundert Jūyō und fast dreißig Tokubetsu Jūyō, weil er eine große Werkstatt leitete. Eines dieser tachi, das den Hisamatsu-Matsudaira von Iyo-Matsuyama gehörte, ist ungekürzt: 80,3 cm, 3,0 cm Krümmung und 3,0 cm Breite; ko-itame mit masame-nagare, ji-nie und shirake, und ein chū-suguha in ko-nie mit ko-midare und ko-ashi. Es bestand 1958 die erste Jūyō-Sitzung der NBTHK.

Tokubetsu Jūyō der NBTHK

Ein ungekürztes tantō von 24,9 cm, hira-zukuri, mit leichtem uchizori: dichtes ko-itame mit shirake-utsuri, chū-suguha in ko-nie mit nijūba, ein suken mit bonji auf einer Seite und goma-bashi auf der anderen, und nakago furisode. Ohne nagare-masame steht er Kunitoshi sehr nahe, nach Sesko.

In Museen

Das Nationalmuseum Tokio bewahrt ein mit 了戒 (Ryōkai) signiertes tachi, das F-15, ungekürzt: 79,98 cm Klinge, 2,7 cm Krümmung, funbari und ko-kissaki; ko-itame mit masame, shirake und jifu, suguha mit ko-midare und ko-chōji, und bōshi midare-komi mit ko-maru-kaeri, nach Sesko. Das Museum veröffentlicht kein Foto davon. Es bewahrt auch einen mit 了戒 (Ryōkai) signierten tantō, den F-16, mit zwei parallelen Hohlkehlen und ungekürztem nakago.

Das Tokugawa-Kunstmuseum in Nagoya besitzt eine naginata, signiert 了戒子息久信作 (Ryōkai shisoku Hisanobu saku, «Werk des Hisanobu, Sohn Ryōkais»), datiert in die Tokuji-Ära (徳治, Tokuji), auf 1308; sie wurde 2018 in Kyoto ausgestellt.

In den alten Listen

Seine einzige Erwähnung in einer historischen Liste ist der Bericht über schneidende Schwerter von 1313, das 注進物 (Chūshin-mono), in dem er erscheint und sein Vater nicht. In den herangezogenen Quellen ist kein Werk von ihm in den wazamono-Listen verzeichnet.