Die Fassungen seiner Herkunft
Die meistwiederholte: Er war der Sohn Rai Kunitoshis, geboren, als sein Vater siebzehn Jahre alt war; mit sechzehn wurde er unter dem Namen Ryōkai Mönch und kehrte später zum Schmieden zurück. Einige Fassungen sagen, er habe auch bei Ayanokōji Sadatoshi gelernt. Andere, die Sesko verzeichnet: Er war ein Schmied aus Nara, der nach Kyoto ging, um bei Kunitoshi zu lernen; oder er wurde erst im Alter Mönch; oder, für jene, die zwei Kunitoshi unterscheiden, den Niji Kunitoshi (二字国俊, Niji Kunitoshi) und Rai Kunitoshi, war er der Sohn des ersten und der Bruder des zweiten. Das Nationalmuseum Tokio sagt, er gelte als Schmied der Rai-Schule, der in Sakamoto in Yamashiro wohnte, und nach einer Fassung als Sohn oder Schüler Rai Kunitoshis.
Daten
Sesko rechnet: Wenn er geboren wurde, als der 1240 geborene Kunitoshi siebzehn war, stammte er aus der Kōgen-Ära (康元, Kōgen), 1256; das 『古刀銘尽大全』 (Kotō Meizukushi Taizen) nennt dasselbe Jahr. Seine erste datierte Klinge stammt aus der Shōō-Ära (正応, Shōō), von 1290, als er 34 Jahre alt gewesen wäre; es folgen Klingen aus den Ären Einin (1293–1299) und Kagen (1303–1306), und die letzte stammt aus der Enkyō-Ära (延慶, Enkyō), von 1309.
Sein Tod
Das Taizen sagt, er sei im vierten Jahr der Shōkyō-Ära mit 72 Jahren gestorben; doch die Shōkyō-Ära (正慶, Shōkyō) dauerte nur zwei Jahre, von 1332 bis 1334. Wenn er mit 72 starb, wäre es in der Karyaku-Ära (嘉暦, Karyaku) gewesen, um 1328. Sesko glaubt, dass er vor seinem Vater starb, weil seine Daten viel früher enden als die Kunitoshis, die bis 1321 reichen.
In einer Liste von 1313
1313 verlangte das bakufu einen Bericht über die schneidenden Schwerter des Landes, das 注進物 (Chūshin-mono), mit sechzig Schmieden. Ryōkai erscheint darin, sein Vater nicht. Sesko liest das als Zeichen dafür, welche Schwerter man für die vornehme Gesellschaft als angemessen ansah, nicht für ihre tatsächliche Schärfe.
Abstammung
Aus dem Ryōkai-Zweig gehen Hisanobu, der als Sohn Ryōkais signiert, und der erste Nobukuni aus Kyoto hervor. Die Enzyklopädie von Heibonsha fügt hinzu, dass seine Nachkommen nach Tsukushi (筑紫, Tsukushi) auf Kyūshū zogen und dort örtliche Werkstätten gründeten. Sesko behandelt den Ryōkai- und Nobukuni-Zweig als eine von der Rai-Schule getrennte Schule. Die japanische Wikipedia nennt ihn nur beiläufig, unter den Schmieden der Rai-Schule.