Von Gassan Sadakazu nach Kusatsu

Leben und Schmiedearbeit

Er lernte bei Gassan Sadakazu in dessen letzten Jahren und schmiedet in Kusatsu mit Lehm und Holzkohle aus seiner Heimat.

Auf dieser Seite
  1. Jahr für Jahr
  2. Seine Materialien
  3. Seine Arbeitsweise
  4. Ausstellungen

Jahr für Jahr

JahrEreignisStufe
1994Kommt zu Gassan Sadakazu und ist sein letzter Schüler.AT
1995Sadakazu stirbt: Die Lehre bei ihm dauerte höchstens ein Jahr. Die Quellen sagen nicht, bei wem er bis zur Lizenz von 1999 weiterlernte.II
1999Lizenz des Amts für kulturelle Angelegenheiten zum Schmieden von Schwertern.AT
2001Mit Erlaubnis des Meisters macht er sich selbstständig und eröffnet seine Schmiede in Shiga.AT
2005Forschungsassistent bei der Ausgrabung der Eisenverhüttungsstätte Noji-Onoyama (野路小野山製鉄遺跡, Noji Onoyama seitetsu iseki) in Kusatsu.AT
2010–2022Ämter im Zen Nihon Tōshōkai (全日本刀匠会, Zen Nihon Tōshōkai), dem Verband der Schmiede: Schatzmeister und Rechnungsprüfer, und von 2016 bis 2019 Leiter seiner Sektion Kinki.AT
2011Schließt den Kurs des Amts für kulturelle Angelegenheiten über das Schmieden alter Schwerter ab.AT
2013Weihe-tantō für den Schrein Muchizaki Hachiman und Schmiedevorführung für das deutsche Fernsehen ZDF.AT
2014Technischer Berater des Films 『駆け込み女と駆け出し男』 (Kakekomi onna to kakedashi otoko).AT
2025Vortrag für die Stadt Kusatsu über die Fundstätte Noji-Onoyama und die Schmiede von heute.AT

Seine Materialien AT

Er verwendet Lehm aus Shiga, aus Suzuka und von den Hügeln von Kusatsu neben der Fundstätte Noji-Onoyama, für den hodo und das yaki-ire; er sagt, der Lehm seiner Heimat habe die Farbe des Eisens verbessert. Seit etwa zehn Jahren stellt er sein eigenes oroshigane her, verbraucht rund hundert Kilo Kiefernholzkohle pro Schwert und verwendet Stroh beim yaki-ire.

Seine Arbeitsweise AT

Er fasst sein Handwerk in 「変わる努力 変わらない勇気」 (kawaru doryoku, kawaranai yūki: «die Mühe, sich zu ändern, der Mut, sich nicht zu ändern») zusammen. Er führt Buch über jede Politur, jede saya und jedes habaki seiner Schwerter. Sein ständiger Polierer ist Tamaki Jōji (玉置城二, Tamaki Jōji) aus Kyoto, der 2011 seine Schmiedearbeit filmte.

Ausstellungen AT

Er hat im Sano-Museum (2012) ausgestellt, in der Ausstellung der Gassan-Schule (2017), im Sanada-Museum von Kudoyama (2018 und 2020) und in der Ausstellung zum fünfzigjährigen Bestehen des Zen Nihon Tōshōkai im Historischen Museum Osaka (2025).