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Das Hitotsuyanagi Yasuyoshi
- Das 短刀 銘左安吉 (tantō, mei Sa Yasuyoshi), Meibutsu 一柳安吉 (Hitotsuyanagi Yasuyoshi), befindet sich im Nationalmuseum Tokio, das es als Wichtiges Kulturgut angibt. Es misst 32,0 cm, mit 0,2 cm sori.
- Es verdankt seinen Namen 一柳直盛 (Hitotsuyanagi Naomori), einem Kriegsherrn aus Mino vom Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts, der es besaß. Danach ging es an das Haus Maeda aus Kaga, und es kam als Schenkung von Watanabe Seiichirō ins Museum.
- Das Museum hält es für ein typisches Werk Yasuyoshis: ein großes tantō mit breiter Klinge und kurzer Angel, in der Mode der Mitte des 14. Jahrhunderts.
Seine eingestuften Klingen
| Werk | Einstufung | Standort | Angaben |
|---|---|---|---|
| Tantō 左安吉 (Sa Yasuyoshi), Meibutsu Hitotsuyanagi Yasuyoshi | Wichtiges Kulturgut (jūyō bunkazai) | Nationalmuseum Tokio | 32,0 cm; von den Maeda aus Kaga |
| Tantō 左安吉作 (Sa Yasuyoshi saku), datiert auf Shōhei 12 (1357) | Wichtiges Kulturgut (am 3. Mai 1940 nach dem alten Gesetz eingestuft) | Burg Inuyama (Aichi) | 29,4 cm laut der japanischen Wikipedia; 29,1 laut dem Katalog der NBTHK; ein Sankoken im hi |
| Tantō 安吉 (Yasuyoshi), Meibutsu 日置安吉 (Heki Yasuyoshi) | Wichtiges Kulturgut | Seikadō-Bunko-Museum (Tokio) | 29,5 cm, sori 0,2 cm |
| Tantō 安吉 (Yasuyoshi), mit figürlicher Gravur | Wichtiges Kunstobjekt (jūyō bijutsuhin) | Nationalmuseum Kyūshū (Dazaifu) | 30,6 cm, sori 0,3 cm; durchbrochenes goldenes habaki von 埋忠寿斎 (Umetada Jusai) |
| Tantō 長州住安吉 (Chōshū-jū Yasuyoshi), datiert auf Shōhei 17 (1362) | Wichtiges Kunstobjekt | Stadtmuseum Fukuoka | 27,6 cm; die Signatur aus Nagato |
| Tantō 安吉 (Yasuyoshi) | Jūyō Tōken der NBTHK | Kunstmuseum Sano | 30,5 cm, sori 0,4 cm |
| Tantō 銘安吉 (mei Yasuyoshi) | Wichtiges Kulturgut (1949 nach dem alten Gesetz eingestuft) | Präfektur Toyama; heute verschollen | — |
Listen und Traktate
- Zwei seiner tantō sind Meibutsu: das Hitotsuyanagi Yasuyoshi, das im 享保名物帳 (Kyōhō meibutsuchō) steht, und das Heki Yasuyoshi, das der Katalog der NBTHK von 2019 ebenfalls als Meibutsu angibt.
- In der Liste der Wazamono, der Schmiede, die für ihre Schnittleistung geschätzt werden, erscheint er in den herangezogenen Quellen nicht.
- Samonji steht unter den zehn Schülern Masamunes, den 正宗十哲 (Masamune jittetsu), einer Liste, die laut der japanischen Wikipedia am Ende der Edo-Zeit mit Schmieden zusammengestellt wurde, die nicht zur selben Zeit lebten. Yasuyoshi steht nicht darin.
Das Gankiri
Markus Sesko gibt eine Fassung einer Jagdanekdote wieder, in der ein wakizashi eine Wildgans zerschnitt und dafür den Beinamen 雁切り (Gankiri) erhielt, «der Gänseschneider». Nach dieser Fassung war die Klinge von Yasuyoshi und wurde ein Erbstück der Familie 榊原 (Sakakibara). Es wurde in keinem amtlichen Eintrag gefunden, und man weiß nicht, wo es heute ist.
Galerie
Das tantō Hitotsuyanagi Yasuyoshi des Nationalmuseums Tokio, von einer Seite. Nationalmuseum Tokio, via ColBase · Nutzungsbedingungen von ColBase · Herkunft
Das Hitotsuyanagi Yasuyoshi, von der anderen Seite. Nationalmuseum Tokio, via ColBase · Nutzungsbedingungen von ColBase · Herkunft
Das Origami (折紙, origami), das Zertifikat der Hon'ami, das zum Hitotsuyanagi Yasuyoshi gehört. Nationalmuseum Tokio, via ColBase · Nutzungsbedingungen von ColBase · Herkunft
Der Umschlag des Origami des Hitotsuyanagi Yasuyoshi. Nationalmuseum Tokio, via ColBase · Nutzungsbedingungen von ColBase · Herkunft