Fotografien
Fotografien des Verkäufers am Ursprungsort.
Das Stück
Durchbrochene Eisen-Tsuba mit einem Shimekazari, dem heiligen Neujahrsseil mit Farnwedeln; unsigniert, der Chōshū-Schule zugeschrieben, späte Edo-Zeit.
Runde Tsuba aus Eisen, unsigniert, die der ursprüngliche Verkäufer der Chōshū-Schule zuschreibt, den Werkstätten der Provinz Nagato, die in der Edo-Zeit Stichblätter in großer Zahl und in sehr unterschiedlichen Stilen fertigten. Das Motiv ist das Shimekazari, der zu Neujahr aufgehängte Schmuck aus heiligem Seil: Der gesamte Rand ist als gedrehtes Seil geschnitten, und im Inneren öffnen sich vier Urajiro-Farnwedel zu beiden Seiten des Seppa-dai, verbunden durch geschwungene Stiele, mit zwei länglichen Blättern oben und unten. Die Fotografien zeigen einen sauberen, symmetrischen Durchbruch, die Fiedern jedes Wedels fein in Linie graviert und für eine durchbrochene Arbeit bemerkenswert plastisch. Das Eisen bewahrt eine dunkle, braune Patina; am Seppa-dai und an der Kante sind einige oberflächliche rötliche Stellen zu sehen, ohne Risse oder gebrochene Stege. Maße 73,9 × 70,4 mm, 5,3 mm Stärke am Seppa-dai, Gewicht 85,4 g, laut dem ursprünglichen Verkäufer, der außerdem ein NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Papier und eine Paulownia-Schachtel angibt. Das Zertifikat ist nicht fotografiert.
Stärken
- Shimekazari-Durchbruch mit Farnwedeln, symmetrische und ausgewogene Komposition
- Rand rundum als gedrehtes Seil geschnitten
- Feine Liniengravur an den Wedeln
- NBTHK-Tokubetsu-Hozon-Papier laut dem ursprünglichen Verkäufer
Zu beachten
- Unsigniert: Zuschreibung an die Chōshū-Schule, nicht an einen Meister
- Das Zertifikat erscheint auf keiner Fotografie
- Rötliche Stellen von Oberflächenrost am Seppa-dai und an der Kante
- Die Epoche ist aus dem Stil abgeleitet; weder Angebot noch Fotografien legen sie fest
Bewertung
51,3 / 100
- Meister 9 von 25 Nur einer Schule zugeschrieben
- Arbeit 15 von 20 Bemerkenswerte Arbeit
- Zustand 14 von 18 Guter Zustand
- Epoche 5 von 12 Späte Edo-Zeit (1781–1868)
- Papier 4 von 10 NBTHK Tokubetsu Hozon Tōsōgu
- Extras 0 von 5 Weder vollständiger Satz desselben Meisters noch beschriftete Schachtel
- Preis 4,3 von 10 Platz 189 von 330 nach Preis unter Stücken ihres Typs, vom günstigsten zum teuersten
Die Bewertung verteilt 100 Punkte: Meister 25 · Arbeit 20 · Zustand 18 · Epoche 12 · Papier 10 · Extras 5 · Preis 10. Sie wird aus den Daten berechnet, nicht aus einer Meinung. Meister, Arbeit, Zustand und Epoche werden nach Fotos und Papier beurteilt; der Preis wird nur mit Beschlägen desselben Typs verglichen.
Angaben zum Stück
- Typ
- Tsuba
- Schule
- Chōshū
- Epoche
- Späte Edo-Zeit (1781–1868)
- Material
- Eisen
- Papier
- NBTHK Tokubetsu Hozon Tōsōgu
- Signatur
- Unsigniert (mumei)
- Technik
- Sukashi (Durchbrucharbeit), Kebori (Liniengravur)
- Datierung
- Späte Edo-Zeit (19. Jh.)