Nihontō Tanren Denshūjo
Kurihara Akihides Ausbildungszentrum für Schwertschmiede in Tokio (1933-1941); aus ihm gingen unter anderem Miyairi Akihira und Amata Akitsugu hervor.
Stil und Merkmale
Mehr als eine Stilschule war es ein Ausbildungszentrum, und seine Schüler gingen unterschiedliche Wege. Was sie verbindet, steckt im Namen: Die Vollzeitschüler erhielten von Akihide das Zeichen 昭 (aki) für ihren Schmiedenamen, und deshalb signieren so viele Aki-: Akihira, Akitsugu, Akimori… Diejenigen, die bei Kasama Shigetsugu lernten, dem Leiter der Lehrer in den Jahren 1934 und 1935, nahmen dagegen das Zeichen, das tsugu gelesen wird. Die vom Japanese Sword Index veröffentlichte Genealogie trennt außerdem die Teilzeitschüler ab.
Laut derselben Quelle war Akihide kein Handwerksschmied, der eine Klinge von Anfang bis Ende schmiedete: Er spezialisierte sich auf das Härten (yaki-ire) und härtete viele Klingen anderer, und aus Respekt nennt man ihn Meister.
Geschichte
1933 eröffnete Kurihara Akihide das Denshūjo in Tokio, auf seinem Anwesen in Akasaka Hikawa-chō, und übernahm die Leitung. Dort wurden unter anderem Miyairi Akihira, der 1937 eintrat, und Amata Akitsugu, der 1940 eintrat, ausgebildet. Die Genealogie des Japanese Sword Index zählt ihm 64 direkte Schüler, neun davon mit eigenen Schülern.
Laut dieser Genealogie schloss das Denshūjo 1941, und an seiner Stelle wurde das Nihontō Gakuin in Zama in Kanagawa eröffnet.
Schmiede der Schule
- Amata Akitsugu 天田昭次
- Kurihara Akihide
- Miyagi Akimori 宮城昭守
- Miyairi Akihira 宮入昭平