Auf dieser Seite
Fukuoka in Bizen
- Kotobank setzt ihn zwischen das Ende der Heian- und den Anfang der Kamakura-Zeit, in den Bezirk Fukuoka der Provinz Bizen, und nennt keine Lebensdaten.
- Die Schule entstand in Fukuoka, dem heutigen Osafune in Setouchi (Okayama), am Ufer des Flusses Yoshii, und hat ihren Namen von dem «一» (ichi, eins), das ihre Schmiede in das nakago meißelten. Die Überlieferung macht Norimune zu ihrem Gründer; die japanische Wikipedia nennt ihn «Norimune der Ko-Bizen-Schule» und hält fest, dass manche ihn gesondert als Ko-Ichimonji einordnen.
- Kotobank nennt als Gründer der Schule Norimune, Turnusschmied Go-Tobas, und zählt ihre Schmiede auf: in der ersten Zeit 助宗 (Sukemune), 安則 (Yasunori), 成宗 (Narimune), 尚宗 (Naomune) und 宗吉 (Muneyoshi); in der mittleren Kamakura-Zeit 吉房 (Yoshifusa), 則房 (Norifusa) und 助真 (Sukezane). Dasselbe Wörterbuch macht in seinem Eintrag zu Sukemune Sukemune zu seinem Sohn.
Die Turnusschmiede Go-Tobas
- Es heißt, er sei der erste der Turnusschmiede, 御番鍛冶 (goban-kaji), des abgedankten Kaisers Go-Toba gewesen. In der Liste von 1208, mit einem Schmied pro Monat, hat Norimune den ersten Monat und Sukemune den neunten; die meisten stammten aus Fukuoka.
- Die Klingen, die Go-Toba schmieden ließ und selbst härtete, hießen Kiku-ichimonji, Gosho-yaki oder Kiku no on-saku, und daher nennt man Norimune, das Haupt der Turnusschmiede, Kiku-ichimonji Norimune.
- Doch kein Werk von ihm trägt eine Chrysantheme, und es ist keine Klinge der Kamakura-Zeit mit Chrysantheme und «ichi» zusammen erhalten.
Die moderne Legende
Ein Roman von Shiba Ryōtarō ließ viele Liebhaber der Shinsengumi glauben, Okita Sōji habe einen «Kiku-ichimonji Norimune» getragen. Die englische Wikipedia erinnert daran, dass Okita historisch eine Klinge von Kiyomitsu aus Kaga benutzte.