Kantei-Merkmale

Werk und Stil

Breite, schwere Klingen, kräftiges nie und ein nioiguchi, das sich beim yakidashi verengt.

Auf dieser Seite
  1. Sugata
  2. Jihada
  3. Hamon
  4. Bōshi
  5. Nakago und Mei
  6. Mit wem man ihn verwechselt
  7. Ein Name, mehrere Generationen
  8. Details

Sugata

Das katana von 1793, das die NBTHK beschreibt, misst 2 shaku 3 sun 5,5 bu (etwa 71,4 cm), mit etwas mehr als 6 bu sori; es ist in shinogi-zukuri mit iori-mune gearbeitet, breit, mit einem langen chū-kissaki, viel ha-niku und schwer in der Hand. Sesko zählt ihn zu den Schmieden am Ende der Edo-Zeit, die maßvolle Formen nach Art der mittleren Nanbokuchō-Zeit machten, und zu jenen, die die breiten hira-zukuri von 39 bis 43 cm der Ären Enbun und Jōji wieder aufnahmen.

Jihada

Bei diesem katana ein dichtes ko-itame mit dickem, reichlichem ji-nie, vielen chikei und in der unteren Hälfte chikei aus andersartigem Eisen (kawari-tetsu). Die NBTHK weist darauf hin, dass man bei Motohira die weißen Schweißlinien, die das jigane von Masayuki kennzeichnen, kaum sieht.

Hamon

Ein dichtes yakidashi am Ansatz und darüber ein breites ko-notare mit gunome und togariba, mit langen ashi, dichtem nioiguchi, kräftigem nie mit ungleichmäßigem ara-nie, feinem sunagashi, kinsuji und nie-suji. Für die NBTHK ist das unterscheidende Merkmal, dass das nioiguchi beim yakidashi schmaler ist als in der oberen Hälfte der Klinge.

Bōshi

Beim katana von 1793 ein breites midare-komi, mit der Spitze in komaru und yakizume.

Nakago und Mei

Bevor er den Titel erhielt, signierte er 薩州住元平 (Satsushū jū Motohira), wie auf der Lanze im Nationalmuseum Kyūshū; danach 奥大和守平朝臣元平 (Oku Yamato no Kami Taira no Ason Motohira), wie auf dem katana von 1796 im Nationalmuseum Tokio. Der zweite signierte 薩陽奥元平 (Satsuyō Oku Motohira).

Die Lanze hat eine für die Klinge lange Angel, Feilstriche auf der einen Seite und sensuki auf der anderen, ein wenig ausgeprägtes kurijiri und ein einziges Loch.

Mit wem man ihn verwechselt

Mit Hōki no Kami Masayuki, seinem Zeitgenossen aus Satsuma: Beide machen breite, schwere Klingen mit breitem nioiguchi und dichtem midare. Die NBTHK unterscheidet sie so: Masayuki bevorzugt dynamischere Formen, mit funbari und ō-kissaki, und sein jigane zeigt lange weiße Schweißlinien; Motohira bleibt bei normalen Formen, mit einem langen chū-kissaki, und sein nioiguchi verengt sich beim yakidashi. Für das shinshintō von Satsuma im Allgemeinen nennt die NBTHK zusätzlich ein eigentümliches jihada, großes, raues nie und breite, häufige kinsuji.

Ein Name, mehrere Generationen

Die Signatur ist der Wegweiser: Der Titel Yamato no Kami und die Formel Taira no Ason gehören dem ersten; 薩陽奥元平 (Satsuyō Oku Motohira) dem zweiten. Klingen mit den Signaturen Motomitsu oder Juan, den anderen Namen des zweiten, hat Sesko nicht gesehen.