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Die Familie Oku
Laut Markus Sesko arbeiteten die Oku seit den 1640er Jahren für das Lehen Satsuma; vom Ahnherrn Tadakiyo (忠清) an gezählt ist der zweite Motohira die siebte Generation. Der erste Motohira war der berühmteste Meister der Familie, und sein jüngerer Bruder hieß Motoyasu (元安).
Der erste Motohira
Der Eintrag seiner Lanze in Bunka Isan Online gibt ihm die Jahre 1744 bis 1826, als einen der Schmiede, die Satsuma am Ende der Edo-Zeit vertreten. 1785 (Tenmei 5) erlaubte ihm das Lehen, 薩藩臣奥元平 (Satsuhan shin Oku Motohira) zu signieren, «Oku Motohira, Vasall des Lehens Satsuma», und im zwölften Monat von 1789 (Kansei 1) erhielt er den Titel Yamato no Kami, zur selben Zeit wie Hōki no Kami Masayuki.
Ein katana von ihm aus dem Jahr 1793 (Kansei 5), das die NBTHK als Kantei-Stück veröffentlichte, sagt auf der Angel, dass er es für Sumi Motooki (角元興) schmiedete, «um ihm die Kunst des Schmiedens weiterzugeben»; vor dem Krieg verwahrte es die Familie Sumi.
Der zweite Motohira
Sesko berichtet, dass er 1833 geboren wurde und dass sein Vater Motohiro (元寛), ein Sohn des ersten Motohira, 1843 (Tenpō 14) jung und plötzlich starb: Mit zehn Jahren wurde er nominelles Oberhaupt der Familie. Er lernte beim zweiten Motoyasu (元安), geboren 1793 und Sohn des jüngeren Bruders seines Großvaters. Zuerst signierte er Motomitsu (元光) und führte, am Ende seines Lebens als Geistlicher, den Namen Juan (寿安); er starb 1905. Seine Klingen sind selten, datierte noch mehr: Sesko kennt zwei von 1867 (Keiō 3) und eine von 1897 (Meiji 30). Er diente den drei letzten Herren von Satsuma, Shimazu Narioki, Nariakira und Tadayoshi.
Sohn oder Enkel?
Der Eintrag des Nationalmuseums Kyūshū sagt, der erste Motohira habe einen gleichnamigen Sohn gehabt; Sesko, der zweite Motohira sei sein Enkel gewesen, Sohn von Motohiro. Beide Fassungen werden hier wiedergegeben.
Das Schwert von Satsuma
Die NBTHK schreibt der in Satsuma weit verbreiteten Schwertkampfschule Jigen-ryū (示現流) die kräftigen Formen vieler shintō- und shinshintō-Schwerter der Provinz zu.