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Ausbildung
Er wurde am 23. Januar 1932 in Tomizawa geboren, im Dorf Sawano des Bezirks Nitta, heute Teil der Stadt Ōta (太田市, Ōta-shi) in Gunma. Im Juli 1952 trat er mit zwanzig Jahren als Schüler bei Miyairi Akihira in Sakaki (坂城, Sakaki) in Nagano ein. 1957 erhielt er vom Bildungsministerium die Schmiedelizenz, und 1958 gewann sein erstes beim technischen Schmiedewettbewerb der NBTHK (作刀技術発表会, Sakutō Gijutsu Happyōkai) eingereichtes Werk einen Exzellenzpreis (優秀賞, yūshūshō), was zu der Bemerkung führte, in der Miyairi-Schule gebe es ein Talent. Das Jahrbuch der bildenden Künste, das das Nationale Forschungsinstitut für Kulturgüter Tokio (Tōbunken) herausgibt, nennt diesen Preis den höchsten des Wettbewerbs.
Seine Schmiede in Ōta
1960 beendete er seine Lehrzeit und kehrte nach Tomizawa zurück, um selbständig zu arbeiten; es folgten schwierige Jahre. Die deutsche Wikipedia nennt 1958 für seine Rückkehr; die japanische Wikipedia, Tōbunken und die Stadt Ōta 1960. 1979 zog er nach Yura-chō, ebenfalls in Ōta, wo heute sein Museum steht.
Sein Leitspruch lautete «einfaches Leben, luxuriöse Arbeit» (生活は質素に、仕事は贅沢に, seikatsu wa shisso ni, shigoto wa zeitaku ni): Seine ganze Zeit, sein Material und seine Arbeit flossen in jedes Stück. Er widmete dem Schmieden 57 Jahre, laut seiner Stadt.
Die Werkstatt
Ise und das Kaiserhaus
Für die rituellen Erneuerungen des Ise-Schreins (式年遷宮, shikinen sengū) schmiedete er chokutō, gerade Schwerter: drei 1971, zwei 1984, vier 2005 und zwei 2006, und hoko (鉾, hoko): zwei 1989 und sechs 2009, im Jahr seines Todes. Er schmiedete Schutzschwerter (守り刀, mamori-gatana) für das Haus des Prinzen 高松宮 (Takamatsu-no-miya) 1981 und ein tachi 1986; für dessen Gattin 1983; ein tantō für Prinzessin Aiko 2001 und ein kodachi für das Haus Takamado 2007. 2006 erwarb der König von Oman ein tachi und ein wakizashi von ihm.
Anerkennungen
1977 ernannte ihn die Präfektur Gunma zum immateriellen Kulturgut der Präfektur und verlieh ihm ihren Preis für kulturelle Verdienste; 1988 wurde er Ehrenbürger von Ōta, und 1993 erhielt er den Verdienstpreis der Präfektur. 1997 ernannte ihn das Amt für kulturelle Angelegenheiten zum lebenden Nationalschatz. Er erhielt 1999 die Ehrenmedaille am Violetten Band (紫綬褒章, shiju hōshō) und 2005 den Orden der Aufgehenden Sonne, Goldene Strahlen am Halsband (旭日中綬章, Kyokujitsu Chūjushō).
Sein Tod und sein Museum
Er starb am 4. Oktober 2009 mit 77 Jahren in seinem Haus in Ōta an Magenkrebs. Die Stadt eröffnete im November 2012 das Ōsumi-Toshihira-Museum (大隅俊平美術館, Ōsumi Toshihira Bijutsukan) in seinem früheren Haus und seiner Werkstatt, mit seinen Werken und rund dreißig von ihm selbst gefertigten Werkzeugen. 2013 gab sein Schüler Takano dort eine öffentliche Vorführung des Schmiedens eines tachi. Vom 19. September 2026 bis zum 24. Januar 2027 zeigt das Museum sechs ōdachi von ihm, darunter eines von 4 shaku und 6 sun, rund 1,39 m.
Er war im Fernsehen zu sehen: bei der NHK (2005, über den Ise-Schrein), in einer ihm gewidmeten, 2007 aufgezeichneten Sendung von BS-i und in einer Sendung von BS-TBS über die lebenden Nationalschätze (2010).


