Ein Nationalschatz und vier Kulturgüter

Berühmte Werke

Ein Nationalschatz, vier Wichtige Kulturgüter, Tokubetsu-Jūyō-Stücke der NBTHK und ein yari im Nationalmuseum Tokio.

Auf dieser Seite
  1. Kishū Rai Kunitsugu (紀州来国次)
  2. Wichtige Kulturgüter
  3. Tokubetsu Jūyō der NBTHK
  4. In Museen
  5. In den alten Listen

Kishū Rai Kunitsugu (紀州来国次)

Mit 来国次 (Rai Kunitsugu) signierter tantō aus einer Privatsammlung in Tokio: 32,7 cm Klinge, 0,1 cm Krümmung, 3,3 cm Breite am Ansatz und 9,7 cm nakago. Er wurde am 25. Mai 1937 als Wichtiges Kulturgut und am 2. Februar 1955 als Nationalschatz eingestuft. Der amtliche Eintrag erklärt es: Kunitsugu war in tantō geschickter, und dieser ist der größte von seinen, mit weitem, auffälligem hamon und starkem Einfluss der Sōshū-Tradition.

Der Beiname «Kishū Rai Kunitsugu» stammt von den Tokugawa von Kishū (紀州, Kishū), die ihn besaßen, nach der japanischen Wikipedia. Sesko nennt ihn sein berühmtestes Werk und seinen einzigen Nationalschatz. Er wurde 2024 im Japanischen Schwertmuseum ausgestellt, in der Schau über Masamune und seine zehn Schüler.

Wichtige Kulturgüter

Die japanische Wikipedia nennt vier, dieselben, die sein Eintrag zählt: ein tachi des Museums Kanzendō (蟹仙洞, Kanzendō) in Yamagata, das von den Maeda kam und 1991 gestohlen wurde; ein tachi aus dem Haus der Tokugawa-shōgun; eine katana mit der goldenen Zuschreibung 来国次 本阿 花押 (Rai Kunitsugu Hon'a kaō, «Rai Kunitsugu, Hon'a», mit seinem Namenszug), aus dem Haus Hon'ami; und ein wakizashi. Sesko beschreibt ein ungekürztes tachi, Wichtiges Kulturgut, von 82,0 cm, 2,5 cm Krümmung und 3,1 cm Breite, mit itame, ji-nie und chikei und einem hamon in gunome mit ko-midare und sunagashi und bōshi yakitsume, das von den Maeda von Kaga kam: ein frühes Werk. Ob es dasselbe aus dem Kanzendō gestohlene tachi ist, sagt keine der beiden Quellen.

Tokubetsu Jūyō der NBTHK

Sesko beschreibt zwei tantō, Tokubetsu Jūyō. Einer, der den Uesugi gehörte, misst 25,3 cm, mit leichtem uchizori, ko-itame mit chikei und nie-utsuri, suguha in ko-nie und nakago furisode: der Beweis, dass er manchmal «reinen Rai» schmiedete. Der andere, der den Ōkubo von Odawara gehörte, ist ein sunnobi von 27,4 cm, mit ko-itame, ji-nie und nie-utsuri, einem breiten notare in ko-nie und bōshi sugu mit ko-maru-kaeri.

In Museen

Das mit 来国次 (Rai Kunitsugu) signierte yari des Nationalmuseums Tokio (F-19969), eine Schenkung von Kajikawa Masahiro, steht unter Nr. 76 in der Liste der Ausstellung 「京のかたな」 (Kyō no katana, «Die Schwerter von Kyoto») des Nationalmuseums Kyoto von 2018.

In den alten Listen

In den herangezogenen Quellen ist kein Werk von ihm im 『享保名物帳』 (Kyōhō meibutsuchō) oder in den wazamono-Listen verzeichnet; «Kishū Rai Kunitsugu» ist der Name, den ihm die Liste berühmter Schwerter der japanischen Wikipedia gibt. Sein Platz in den Abhandlungen ist ein anderer: Die Bücher der Edo-Zeit zählen ihn zu den zehn Schülern Masamunes.