Vom tōran-ba zur Rückkehr zum Alten

Werk und Stil

Seine Entwicklung, die Kantei-Merkmale des katana von 1808 und wie man ihn von Sukehiro unterscheidet.

Auf dieser Seite
  1. Seine Entwicklung
  2. Sugata
  3. Jihada
  4. Hamon
  5. Bōshi
  6. Nakago und Mei
  7. Horimono
  8. Mit wem man ihn verwechselt
  9. Ein Name, mehrere Generationen
  10. Details

Seine Entwicklung

Kotobank (Nipponica) beschreibt drei Phasen: zuerst ō-midare; dann tōran-ba nach Art von Tsuda Sukehiro, aus dem shintō von Ōsaka; und nach seiner Lehre der Rückkehr zum Alten Arbeiten in den Traditionen von Bizen und Sagami nach den Vorbildern der Kamakura- und der Nanbokuchō-Zeit. Die NBTHK schreibt seiner Lehre das Wiederaufleben der alten Schulen im shinshintō zu, vor allem von Bizen.

Sugata

Das katana von 1808 im Nationalmuseum Tokio misst 73,3 cm, mit 2,0 cm sori. Ein anderes katana desselben Jahres, aus dem achten Monat, das die NBTHK in ihrem Kantei von 2015 untersuchte, misst 2 shaku 2 sun 9,5 bu und hat 6 bu sori, in shinogi-zukuri mit iori-mune. Die NBTHK fasst die Form des shinshintō zusammen, das Sukehiro nachahmt: schmales shinogi-ji, wenig hiraniku und langes kissaki.

Jihada

Beim katana des Kantei dichtes ko-itame mit dichtem ji-nie und feinen chikei. Allgemein sieht die NBTHK bei diesen Klingen ein zu dichtes jihada, fast ohne Muster, wie ein Spiegelstahl.

Hamon

Beim katana des Kantei ein gerades yakidashi und darüber rundköpfiges ō-gunome in tōran-midare, mit breitem nioiguchi, viel nie und stellenweise rauem nie. Die Fotos des katana von 1808 in Tokio zeigen ein hamon aus sanften Wellen mit ashi.

Bōshi

Gerade, mit komaru und einer etwas langen Umkehr, beim katana des Kantei.

Nakago und Mei

Das katana von 1808 in Tokio ist 水心子正秀 (Suishinshi Masahide) mit Monogramm signiert, auf den zweiten Monat von 1808 datiert und im Auftrag von Nakagi Koretaka (中木維長) gefertigt. Ein wakizashi von 1819 im Nationalmuseum Tokio trägt außerdem das Siegel 日天 (Nichiten). Weitere Signaturen: 英国 (Terukuni), 川部儀八郎藤原正日出 (Kawabe Gihachirō Fujiwara Masahide), 秋元臣川部儀八郎藤原正秀作 (Akimoto shin Kawabe Gihachirō Fujiwara Masahide saku), 羽州山形之臣川部儀八郎藤原正秀 (Ushū Yamagata no shin Kawabe Gihachirō Fujiwara Masahide), 水心藤原正秀 (Suishin Fujiwara Masahide) und 水心正日出 (Suishin Masahide); den Namen schrieb er mitunter 正日出 (Masahide) und den gō 水神子 (Suishinshi).

Horimono

Das katana von 1808 trägt auf der einen Seite einen Drachen in Relief in einem Rahmen und auf der anderen eine Hohlkehle und eine Vajra-Gravur, wie seine Fotos zeigen.

Mit wem man ihn verwechselt

Mit Tsuda Sukehiro, dem Schöpfer des tōran-ba. Beim Kantei jenes anderen katana von 1808 unterscheidet die NBTHK sie so: Bei Sukehiro hat jedes gunome einen sanften und einen steilen Hang, das yakidashi verbreitert sich zur Spitze hin und das nie ist fein und gleichmäßig; bei Masahide sind beide Hänge gleich, das yakidashi behält dieselbe Breite und verläuft parallel zur Schneide, und das nie ist weniger fein und leuchtend. Die Zeitschrift datiert jenes katana auf 1809, doch Bunka 5 ist 1808.

Ein Name, mehrere Generationen

Die Signatur 天秀 (Tenshū), die Kotobank Amahide liest, gehört ab 1818 dem ersten. Es gibt Werke, die der erste und der zweite gemeinsam fertigten, und Werkstattstücke mit mehreren Namen: Der Katalog von 2025 verzeichnet ein daishō von 1817, von Sadahide geschmiedet und von Masahide mit 68 Jahren gehärtet.