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Nationalschätze
- Atsu Tōshirō (厚藤四郎, Atsu Tōshirō), tantō mit der Signatur 吉光 (Yoshimitsu), im Nationalmuseum Tokio, 27,6 cm: 1955 eingestuft und seit 1956 Nationalschatz. Seine Klinge ist sehr dick, laut der japanischen Wikipedia etwa 11 mm an der Basis. Er ging durch die Hände der Ashikaga, von Hitotsuyanagi Naosue, Kuroda Josui, Toyotomi Hidetsugu und Hideyoshi, Mōri Hidemoto und Tokugawa Ietsuna, laut dem e-Museum.
- Gotō Tōshirō (後藤藤四郎, Gotō Tōshirō), tantō im Tokugawa-Kunstmuseum (Nagoya), 27,7 cm: 1953 eingestuft und seit 1954 Nationalschatz. Seinen Namen gibt ihm Gotō Shōzaburō, Meister der Münze; danach gehörte er Doi Toshikatsu, Tokugawa Iemitsu und Tokugawa Mitsutomo.
- Ken mit der Signatur 吉光 (Yoshimitsu), der 白山吉光 (Hakusan Yoshimitsu), des Hakusan-hime-Schreins (Ishikawa), 22,9 cm: 1909 eingestuft und seit 1952 Nationalschatz. Die amtliche Beschreibung nennt ihn ein herausragendes Werk, mit kräftigerem nie als seine tantō.
- Tantō der Tachibana, im Museum der Familie Tachibana (Yanagawa, Fukuoka), 23,3 cm: 1935 eingestuft und seit 1953 Nationalschatz. Es ist breit für seine Länge, in hōchō-Form. Laut der NBTHK gab Ashikaga Takauji es 1336 Tachibana Sadanori.
Der Atsu Tōshirō
Der Atsu Tōshirō, auf der omote-Seite. Nationalmuseum Tokio, via e-Museum · Nutzungsbedingungen von ColBase · Herkunft
Der Atsu Tōshirō, auf der ura-Seite. Nationalmuseum Tokio, via e-Museum · Nutzungsbedingungen von ColBase · Herkunft
Der Atsu Tōshirō, ein tantō und Nationalschatz, ausgestellt im Nationalmuseum Tokio. Kakidai, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Herkunft
In der kaiserlichen Sammlung
- Ichigo Hitofuri (一期一振, Ichigo Hitofuri): das einzige bekannte tachi von ihm, gekürzt, mit ausgeschnittener und eingesetzter Signatur (額銘, gaku-mei). Er verbrannte beim Fall von Osaka 1615 und wurde von Echizen Yasutsugu neu gehärtet.
- Hirano Tōshirō (平野藤四郎, Hirano Tōshirō): tantō der Maeda, das Maeda Nariyasu Kaiser Meiji übergab. Einige Abschriften des Kyōhō meibutsuchō stellen ihn an die Spitze der Liste von Yoshimitsu.
Wichtige Kulturgüter
Neun Stücke mit seinem Namen: der Shinano Tōshirō (Chidō-Museum, Tsuruoka), der Maeda Tōshirō (Maeda Ikutokukai), der Akita Tōshirō (Nationalmuseum Kyoto), der Hakata Tōshirō (im Besitz des Amts für kulturelle Angelegenheiten, im Nationalmuseum Tokio), der Iwakiri-Nagatsuka Tōshirō (Nationalmuseum Tokio), ein tantō des Yōmei Bunko, ein tantō des Kaikō-Schreins (Osaka), ein ken des Atsuta-Schreins und das naginata-naoshi Honebami Tōshirō (骨喰藤四郎, Honebami Tōshirō) des Toyokuni-Schreins (Kyoto), unsigniert und zugeschrieben. Der Honebami verbrannte und wurde neu gehärtet; er ist als Leihgabe im Nationalmuseum Kyoto.
Der Iwakiri-Nagatsuka Tōshirō
Ein tantō, das durch Hideyoshis Hände ging
Der Iwakiri-Nagatsuka Tōshirō (岩切長束藤四郎, Iwakiri-Nagatsuka Tōshirō), 23,3 cm, ist klein, mit jigane aus ko-itame und suguha aus ko-nie, und trägt eine Begutachtung von Hon'ami Kōon von 1648, laut dem e-Museum. Toyotomi Hideyoshi gab ihn Nagatsuka Masaie; danach gehörte er Fukushima Masanori und den Okudaira.
Weitere Klingen mit Namen
- Namazuo Tōshirō (鯰尾藤四郎, Namazuo Tōshirō), im Tokugawa-Kunstmuseum: verbrannt und neu gehärtet.
- Okayama Tōshirō (岡山藤四郎, Okayama Tōshirō), im Nationalmuseum Tokio: Er ging von Maeda Toshiie an Hideyoshi, Kobayakawa Hideaki, Tokugawa Ieyasu und Tokugawa Yoshinao und kam nach dem Krieg ins Museum. Die Quelle sagt, Tokugawa Yoshikatsu habe ihn 1863 Kaiser Meiji gegeben, aber 1863 regierte Kōmei, und Meiji bestieg den Thron erst 1867: Das Jahr oder der Kaiser muss noch geprüft werden. Bei ColBase ist keine Einstufung verzeichnet.
- Yagen Tōshirō (薬研藤四郎, Yagen Tōshirō): Er gilt als 1582 im Honnō-ji verbrannt; eine andere Überlieferung lässt ihn an Toyotomi Hideyori und Tokugawa Ieyasu übergehen. Wo er ist, weiß man nicht.
In den alten Listen
Von den 274 Schwertern des Kyōhō meibutsuchō (1719) sind 34 von ihm, 16 erhaltene und 18 verbrannte, gegenüber 59 von Masamune und 22 von Gō Yoshihiro, laut der japanischen Wikipedia. Heibonsha und Nipponica nennen dieselbe Zahl für seine, aber insgesamt 80 verbrannte Schwerter, nicht 81 wie die Wikipedia.
Er steht nicht im 『懐宝剣尺』 (Kaihō Kenjaku), der Wazamono-Liste: Die japanische Wikipedia erklärt, dass die «drei Werke», Masamune, Yoshimitsu und Gō, nicht aufgenommen wurden, weil sie Schätze der daimyō waren und nicht erprobt werden konnten.

