Nijūba · suguha · tantō und ken

Werk und Stil

Wenige tachi, etwa sieben ken und viele tantō: die Merkmale, an denen man sie erkennt, mit dem, was Markus Sesko, die NBTHK und die beiden Nationalmuseen sagen.

Auf dieser Seite
  1. Was er schmiedete
  2. Tachi: sugata, jihada und hamon
  3. Bōshi und nijūba
  4. Die Nakigitsune
  5. Tantō
  6. Ken
  7. Ein tantō und ein tachi des Nationalmuseums Kyoto

Was er schmiedete

Erhalten sind vor allem tantō. Sesko zählt nur zwei tachi mit unbestrittener Signatur, drei weitere mit Signatur «zu prüfen» und mehr als ein Dutzend jūyō und ein weiteres Dutzend tokubetsu jūyō ohne Signatur, die ihm zugeschrieben werden. Das Nationalmuseum Kyoto fasst es so zusammen: Er machte viele tantō und wenige tachi, und seines ist das repräsentative tachi.

Tachi: sugata, jihada und hamon

Tiefes koshizori mit funbari, aber ohne die Verjüngung der tachi der frühen Kamakura-Zeit, und chū-kissaki, nicht ko-kissaki. Ein sehr dichtes ko-itame mit ji-nie, feinem chikei und nie-utsuri, aus klarem, «feuchtem» Stahl. Ein suguha-chō in ko-nie mit etwas notare, ko-gunome, ko-chōji und ko-midare, ashi und kinsuji, ein breites, glänzendes nioiguchi und ein unterbrochenes nijūba fast über die ganze Klinge, so Sesko. Ein tachi tokubetsu jūyō von 75,5 cm und 2,4 cm sori ist ubu, kurijiri, mit kiri-yasurime und zwei mekugi-ana.

Bōshi und nijūba

Das bōshi ist sugu, mit einem nijūba, das fast in yakitsume läuft. Das nijūba, das bis ins bōshi reicht, wurde schon in Werken vor der Edo-Zeit vermerkt und ist sein Erkennungszeichen; das tachi 太刀 銘国吉 (tachi mei Kuniyoshi) des Nationalmuseums Kyoto zeigt es bemerkenswert deutlich, sogar im bōshi.

Die Nakigitsune

Sie ist eine lange uchigatana von 54,0 cm, in hira-zukuri und mitsu-mune, mit einem bōhi, das sehr dicht am mune geschnitten ist, ein Zug von Awataguchi, und das genau über dem habaki schräg endet, ein Detail, das nur Kuniyoshi eigen ist und sich auch an einigen seiner tantō zeigt; ihr jiba ist wie das seiner tachi, mit nijūba, einem breiten suguha und etwas ko-gunome und ko-notare im fukura, so Sesko. Die japanische Wikipedia beschreibt ein ko-itame mit gutem ji-nie, ein suguha und ein bōshi ko-maru mit kaeri, mit bōhi auf beiden Seiten; das hira-zukuri ist bei einer uchigatana der Kamakura-Zeit selten, vielleicht wegen eines besonderen Auftrags. Das Nationalmuseum Tokio beschreibt sie als vergrößertes tantō mit sori: eine uchigatana der Kamakura-Zeit.

Tantō

Fast alle zweizeichig mit 国吉 (Kuniyoshi) signiert, außer einem, das mit Saemon no Jō Kuniyoshi signiert ist. Die Formen wechseln stark: normal, hōchō (breit und kurz), lang und schlank und sunnobi (lang und breit), mit wenig oder gar keinem sori; das hi ist von vielerlei Art, immer nahe am mune, und manche enden schräg, so Sesko.

Die NBTHK beschreibt in einer kantei-Übung ein tantō in hira-zukuri von 9 sun 1 bu, breit und in hōchō-Form, mit uchizori, katana-hi und soe-hi, festem ko-itame mit reichlich ji-nie, chikei und bō-utsuri und einem eleganten suguha in ko-nie mit klarem nioiguchi: ein Werk von Awataguchi. Zur Unterscheidung von Yoshimitsu: Dieser hätte yakidashi, ein durchgehendes ko-gunome und ein etwas größeres jihada; Rai macht keine so großen tantō in hōchō-Form, und Shintōgo hätte mehr chikei und kinsuji.

Ken

Man kennt etwa sieben ken, gerade zweischneidige Schwerter: schlank, ryō-shinogi-zukuri, mit einem schmalen hi auf einem hohen shinogi, fast alle von 21 bis 25 cm und mit einem verhältnismäßig langen nakago; ihre Härtung ist ein suguha-chō in ko-nie mit kinsuji und sunagashi, so Sesko. Das größte misst 26 cm, laut der japanischen Wikipedia; Sesko nennt als Ausnahme eines von 84,8 cm, Wichtiges Kunstobjekt.