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Was er sucht
Sein Ziel ist das kotō der späten Heian- bis Kamakura-Zeit, in den Traditionen Yamashiro, Bizen und Sōshū, mit einer eigenen Methode, die er «Verschmelzung von Altem und Heutigem» nennt. Die Schmiedeweise der Kamakura-Zeit ist für ihn eine «verlorene Technologie» (ロストテクノロジー, rosuto tekunorojī), die er wiedergewinnen will: «鎌倉時代の刀剣の再現を目指す» («ich strebe danach, die Schwerter der Kamakura-Zeit nachzubilden»).
Am Werk seines Meisters Fujita Kunimune faszinierten ihn ein leuchtendes, tiefes jigane und eine Form, die Stärke und mihaba vereint und sich der Hand anpasst.
Was die Jury sagte
- Über das tachi der Bronze von 2018: shinogi-zukuri, iori-mune und kurzer kissaki; fließendes itame-jigane, stellenweise mit kräftigem mokume und schwachem utsuri; hamon in suguha mit ko-gunome und ko-chōji, mit straffem, durchgehendem nioiguchi (匂口).
- Über ein ausgewähltes Werk: shinogi-zukuri, iori-mune und kurzer kissaki; fließendes itame mit ō-hada; suguha mit kleinen midare, ashi und yō; gerader bōshi (帽子) mit kleiner runder Umkehr.
Die Notizen zitiert er selbst; in einer Veröffentlichung der Ausstellung ließen sie sich nicht gegenprüfen.
Was er fertigt
Tachi, tantō und Schutzschwerter (守り刀, mamori-gatana), und mit derselben Methode auch kleine Messer (小柄小刀, kozuka-kogatana). Einer seiner tantō trägt einen Kurikara-Drachen auf der ura-Seite und ein dreispitziges Schwert (三鈷剣, sanko-ken) auf der omote-Seite. In dem Herangezogenen wird keine Kopie eines bestimmten Schwertes genannt.
Galerie
Zwei seiner Klingen. Foto: der Schmied selbst
Seine Signatur, 宗永 (Munenaga), auf der Angel (Ausschnitt). Foto: der Schmied selbst
Eine glühende Klinge auf dem Amboss. Foto: der Schmied selbst
Ein weißglühendes Stück in der Zange. Foto: der Schmied selbst
Schmieden mit dem Hammer. Foto: der Schmied selbst
Der Hammer über einer glühenden Klinge. Foto: der Schmied selbst
Zwischen den Flammen der Esse. Foto: der Schmied selbst