Dasselbe wakizashi von der anderen Seite, vor schwarzem Hintergrund.

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Ōdenta · Sōhaya no Tsurugi · Tenka Goken

Berühmte Werke

Eine signierte Klinge, die Nationalschatz ist, ein ihm zugeschriebenes unsigniertes Schwert Tokugawa Ieyasus, zwei Stücke aus Schreinen und ein spätes wakizashi in einem Museum.

Auf dieser Seite
  1. Seine Werke im Einzelnen
  2. Die Ōdenta
  3. Die Sōhaya no Tsurugi
  4. In den Listen

Seine Werke im Einzelnen

WerkEinstufungStandortAnmerkung
Tachi 銘光世作 (mei Mitsuyo saku), die Ōdenta (大典太, Ōdenta)Wichtiges Kulturgut (28.06.1956) und Nationalschatz (19.02.1957); meibutsu; eine der Tenka GokenMaeda Ikutokukai (前田育徳会, Maeda Ikutokukai), Tokio; 65,1 cmDas einzige signierte Werk des ersten Mitsuyo
Sōhaya no Tsurugi (妙純傳持ソハヤノツルキウツスナリ, Myōjun denji Sohaya no Tsurugi utsusu nari)Wichtiges Kulturgut; seit dem 17.04.1911 Nationalschatz nach dem alten GesetzKunōzan Tōshōgū (久能山東照宮, Kunōzan Tōshōgū), Shizuoka; 67,9 cmUnsigniert, Mitsuyo zugeschrieben
Tantō 銘光世 (mei Mitsuyo)Wichtiges Kulturgut, laut der japanischen WikipediaHonmyō-ji (本妙寺, Honmyō-ji), Kumamoto; gestiftet von Hosokawa YūsaiIn der amtlichen Datenbank nicht geprüft
Tachi 光世 (Mitsuyo)Nationalschatz im Jahr 1924Sashita-hiko-Schrein, Wakayama; gestiftet von Tokugawa YoshimuneBeim Luftangriff auf Wakayama 1945 zerstört
Wakizashi 銘典太作 (mei Tenta saku)Nicht eingestuft; 15. Jahrhundert, aus einer späteren GenerationNationalmuseum Kyūshū; 31,8 cmSchenkung von Inada Hidenari

Die Ōdenta

Nach Satō Kanzan und den Aufzeichnungen der Maeda ging sie von Ashikaga Takauji an Ashikaga Yoshiaki, an Toyotomi Hideyoshi und an Maeda Toshiie. Das 享保名物帳 (Kyōhō meibutsuchō) sagt, Toshiie habe sie von Hideyoshi für seine Tochter Gōhime erhalten; eine andere Fassung, die die japanische Wikipedia wiedergibt, lässt sie von Tokugawa Ieyasu an Hidetada und an Toshitsune gehen, für Tamahime.

Die Legende schreibt ihr heilende Kraft zu: Der Kranke genas, solange er sie in seiner Nähe hatte, und die Krankheit kehrte zurück, wenn er sie zurückgab.

Am 19. August 1792 prüfte sie Yamada Asaemon Yoshimutsu, der amtliche Schwertprüfer, in Kozukappara in Edo an Körpern Hingerichteter: Bei den Probeschnitten drang sie bis zum Grund durch, und beim Schnitt durch drei Körper durchtrennte sie die beiden oberen und blieb in der Wirbelsäule des dritten stecken.

Am 28. Juni 1956 wurde sie Wichtiges Kulturgut und am 19. Februar 1957 Nationalschatz, mit ihrer Montierung kawa-tsutsumi tachi-koshirae. Die japanische Wikipedia berichtet, die Maeda hätten das Schwert nur zur ersten Sitzung ins Museum gebracht, und über den Nationalschatz sei anhand von Fotografien entschieden worden.

Die Sōhaya no Tsurugi

Sie ist das Lieblingsschwert Tokugawa Ieyasus, der sie um 1584 von Oda Nobukatsu erhielt. Ihr Name ist der des legendären Schwerts von Sakanoue no Tamuramaro, und auf dem nakago trägt sie die Inschriften «妙純傳持ソハヤノツルキ» (Myōjun denji Sohaya no Tsurugi) und «ウツスナリ» (utsusu nari).

Sie misst 67,9 cm, mit sori von 2,5 cm, motohaba von 3,9 cm, sakihaba von 2,8 cm und ikubi-kissaki. Satō Kanzan hielt sie wegen ihres sugata, ihrer Form, ihres jigane und hamon für ein Werk derselben Hand wie die Ōdenta. Die Legende sagt, Ieyasu habe sie kurz vor seinem Tod prüfen lassen und verlangt, sie mit der Spitze nach Westen aufzustellen.

In den Listen

  • Tenka Goken. Die Ōdenta ist eine der fünf. Alle fünf erscheinen zum ersten Mal gemeinsam im Shokemei kenshū, einer Abschrift des Kyōhō meibutsuchō, das von ihr sagt, sie sei «eines der fünf berühmten Schwerter unter dem Himmel»; seit wann man sie Tenka Goken nennt, ist unbekannt.
  • Das Kriterium der Liste, umstritten. Die einen (das Shokemei kenshū, das Meikenden, Fukunaga Suiken) sagen, es zähle die Vortrefflichkeit der Klinge, und Satō Kanzan, es zähle auch ihre Geschichte; Hirai Yūichi weist darauf hin, dass keine einzige Klinge aus Bizen dabei ist, und Satō selbst gibt auf zwei Seiten desselben Buches zwei verschiedene Listen.
  • Kyōhō meibutsuchō. Die Ōdenta ist dort als meibutsu verzeichnet.
  • Wazamono. Mitsuyo erscheint nicht in der Schärfe-Einstufung von Yamada Asaemon (業物, wazamono), laut der Liste der japanischen Wikipedia.