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Der eigentliche Begründer von Osafune
Das Nationalmuseum Tokio sagt, Mitsutada habe in der mittleren Kamakura-Zeit in Osafune in Bizen gelebt und gelte als eigentlicher Begründer der Osafune-Schule. Dasselbe sagen die japanische Wikipedia und das Wörterbuch 大辞泉 (Daijisen): Osafune liegt im Becken des Yoshii, im heutigen Setouchi, und seine Schule brachte das ganze Mittelalter hindurch Schmiede hervor.
Die Enzyklopädie von Heibonsha erklärt, warum «eigentlicher»: Die alten Texte nennen als Begründer seinen Vater Chikatada, doch von ihm ist kein Werk erhalten. Von Mitsutada führt die Linie weiter zu seinem Sohn Nagamitsu (長光, Nagamitsu) und zu dessen Sohn Kagemitsu (景光, Kagemitsu); die Osafune-Schule war bis zum Ende der Muromachi-Zeit die größte Japans.
Das NBTHK Sword Journal Nr. 717 erwähnt außerdem einen weiteren Sohn von ihm, Sanenaga, mit Werken im Ko-Bizen-Stil.
Drei Datierungen
- Das Kokon meizukushi: die Ären Hōji bis Kenchō (1247–1256), die auch die japanische Wikipedia übernimmt.
- Das 日本国語大辞典 (Nihon Kokugo Daijiten): die Ären Hōji bis Kenji (1247–1278).
- Markus Sesko: von etwa der Ära Ryakunin (1238–1239) bis zum Beginn der Ära Bun’ei (1264–1275).
Mitsutada hat keine datierte Klinge; sein Sohn Nagamitsu hat eine von 1274, die hilft, seine Schaffenszeit einzuordnen.
Der Ursprung der Schule, umstritten
Im NBTHK Sword Journal Nr. 717 (Oktober 2016) fasst Ishii Akira die Schlussfolgerung Tanobes im Meitō Kanshō Nr. 528 (2001) zusammen: Die Osafune-Schule habe vor der Ko-Bizen-Schule oder gleichzeitig mit ihr bestanden, weil das Honchō kaji-kō sagt, die Schule von Ko-Bizen Masatsune sei in der Gegend von Osafune geblieben und einer ihrer Nachfahren sei Mitsutada. Das ist Tanobes These, kein Konsens, und sie besagt nicht, dass Mitsutada von Masatsune abstammte.
Die Mitsutada Oda Nobunagas
Oda Nobunaga brachte mehr als zwanzig Klingen von Mitsutada zusammen. Diejenige, die er am höchsten schätzte, die Jikkyū Mitsutada (実休光忠, Jikkyū Mitsutada), die Miyoshi Jikkyū gehört hatte, der in der Schlacht fiel, ging 1582 beim Brand des Honnō-ji (本能寺, Honnō-ji) verloren. In einer Anekdote, die Sesko erzählt, spricht Toyotomi Hideyoshi von den fünfundzwanzig Mitsutada der Uesugi; es ist eine Anekdote, kein Inventar.