Nahaufnahme der kleinen Spitze der Klinge vor schwarzem Hintergrund.

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Ko-mokume · Ko-midare mit uchinoke · Signatur aus zwei Zeichen

Werk und Stil

Schlanke und sehr elegante Tachi nach dem aristokratischen Geschmack der Heian-Zeit, mit einer schmalen, vielschichtigen Härtung und beim Mikazuki den Halbmonden, die ihm den Namen geben.

Auf dieser Seite
  1. Kantei-Merkmale
  2. Das Mikazuki Munechika, laut seinem amtlichen Eintrag
  3. Das Mikazuki aus der Nähe

Kantei-Merkmale

  • Jihada. Weicher, schöner Stahl aus feinem ko-mokume, laut Sesko; die japanische Wikipedia spricht von sehr dichtem itame mit ji-nie.
  • Hamon. Verhältnismäßig schmal, auf suguha-Grundlage mit ko-nie, mit waagrechten hataraki, mehrschichtiger Härtung (nijūba, sanjūba), uchinoke und ko-ashi (Sesko). Die japanische Wikipedia: Ko-midare, tiefes nioiguchi mit ko-nie und uchinoke in Form einer zunehmenden Mondsichel.
  • Bōshi. Beim Mikazuki doppelt, Ko-maru und mit hakikake, laut seinem amtlichen Eintrag.
  • Sugata. «Sehr elegant und schlank», nach dem aristokratischen Geschmack der Heian-Zeit (Sesko).
  • Nakago. Beim Mikazuki ungekürzt (ubu), in Kijimomo-Form und mit zwei Löchern.
  • Mei. Er signierte 宗近 (Munechika), zwei feine, kleine Zeichen, auf der Haki-omote, oder 三条 (Sanjō), etwas größer, auf der Haki-ura; warum einmal so und einmal so, weiß man nicht. Die mit den vier Zeichen 三条宗近 (Sanjō Munechika) signierten Klingen wurden laut Sesko alle als Fälschungen (gimei) verworfen.

Das Mikazuki Munechika, laut seinem amtlichen Eintrag

Shinogi-zukuri und iori-mune, mit hohem koshizori, kräftigem funbari und ko-kissaki. Dichtes Ko-itame mit ō-hada und grobem ji-nie. Hamon in ko-midare mit ko-ashi, tiefem nioiguchi und ko-nie, mit halbmondförmigen uchinoke über dem Rand der Härtung; Bōshi doppelt, Ko-maru mit hakikake. Ungekürzte Angel in Kijimomo-Form mit zwei Löchern und der Signatur auf der Haki-ura. 80,0 cm Klinge, 2,7 cm Krümmung, 2,9 cm Breite an der Basis und 1,4 an der Spitze.

Ein Kantei-Merkmal: Die Signatur 三条 (Sanjō) steht auf der Seite der Haki-ura (佩裏, haki-ura), nicht wie üblich auf der Haki-omote, neben dem mittleren Loch. Das Nationalmuseum Tokio fasst es so zusammen: eine schlanke, stark gekrümmte Form, eine feine, vielschichtige Härtung und über der Härtung halbmondförmige weiße Linien.