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Belegte Werke
| Werk | Einstufung | Standort |
|---|---|---|
| Tachi 山城国西陣住人埋忠明寿 (Yamashiro no kuni Nishijin jūnin Umetada Myōju), 1598 (Keichō 3) | Wichtiges Kulturgut (1950) | Nationalmuseum Kyoto (E甲187); früher im Besitz der Familie Sōma |
| Tsuba aus Messing mit Eichenblättern, 柏樹文鐔 (hakujumon tsuba), signiert; 8,1 mal 8,0 cm | Wichtiges Kulturgut (1954) | Sammlung eines Unternehmens |
| Tsuba mit Trauben und Schmetterling, 葡萄蝶文鐔 (budō chō mon tsuba) | Wichtiges Kulturgut laut der japanischen Wikipedia; auf Bunka Isan Online unter diesem Namen nicht verzeichnet | Privatsammlung |
| Tantō, datiert von 1607 bis 1612 (Keichō 12 bis 17), mit dem Namen ihres Eigentümers | Nicht angegeben | Privat- und Unternehmenssammlungen (Liste der Ausstellung «Umetada», 2020-2021) |
| Katana von Hizen Tadahiro von 1629 (Kan'ei 6), mit einer Gravur von Myōju | Wichtiges Kunstobjekt | Nationalmuseum Tokio |
| Katana mit seinem Namen als Hersteller, aus dem Bestand von Sakamoto Ryōma | Ohne Einstufung | Nationalmuseum Kyoto, M甲159 (M-kō 159) |
| Zwei tsuba und ein kozuka mit seinem Namen | Ohne Einstufung | Nationalmuseum Tokio, Schenkung von Quincy A. Shaw |
| Eiserne tsuba mit Ginkgoblatt, Pflaumenblüte und Chrysantheme und einem sanshō-Zweig auf der Rückseite | Ohne Einstufung | Walters Art Museum, Baltimore (51.408) |
Drei Stücke
Das tachi von 1598 war verschollen, bis Honma Junji es in der Sammlung der Vicomtes Sōma, des früheren Lehens Nakamura in Mutsu, fand, laut Markus Sesko. Heute ist es im Nationalmuseum Kyoto, das es wahrscheinlich für seine einzige echte lange Klinge hält, und es ist seit dem 29. August 1950 ein Wichtiges Kulturgut.
Die tsuba mit Eichenblättern, aus Messing mit Einlagen und kleinen Durchbrüchen, ist seit dem 20. März 1954 ein Wichtiges Kulturgut.
Das katana im Nationalmuseum Kyoto kam mit den Erinnerungsstücken an Sakamoto Ryōma, geschenkt von Sakamoto Yatarō, und sein Eintrag nennt Umetada Myōju als Hersteller. Ob die Klinge von seiner Hand ist oder nur seine Gravur trägt und welche Beziehung er zu Ryōma hatte, ist nicht belegt.
Die Werkstatt und die berühmten Schwerter
Die Ausstellung «Umetada» von 2020-2021 vereinte in dem Teil, der der Arbeit des Hauses gewidmet war, berühmte Schwerter des Kyōhō meibutsuchō (享保名物帳), die mit der Werkstatt verbunden sind, wie das Inaba-gō (稲葉江), das Kuwana-gō (桑名江) oder das Wakasa Masamune (若狭正宗). Was die Werkstatt an jedem davon tat, ob sie es kürzte oder seine Zuschreibung einlegte, ist in den herangezogenen Quellen nicht belegt. Dieselbe Ausstellung zeigte zum Vergleich ein katana von Gassan Sadakazu II. von 1969, das eine Gravur von Myōju kopiert.
In den Listen
Myōju steht nicht in der Schnittliste der Yamada (懐宝剣尺, Kaihō Kenjaku, 1797); aus seinem Haus steht dagegen Umetada Shigeyoshi (埋忠重義) unter den wazamono, laut der englischen Wikipedia. Die japanische Wikipedia zählt ihn zum Höchsten des shintō (新刀最上作, shintō saijō-saku).
Galerie
Tachi von Umetada Myōju, datiert 1598 (Keichō 3), Wichtiges Kulturgut. Nationalmuseum Kyoto. Nationalmuseum Kyoto, via ColBase · Nutzungsbedingungen von ColBase · Herkunft
Katana mit dem Namen Umetada Myōjus als Hersteller, aus dem Bestand von Sakamoto Ryōma. Nationalmuseum Kyoto. Nationalmuseum Kyoto, via ColBase · Nutzungsbedingungen von ColBase · Herkunft
Eiserne tsuba mit Ginkgoblatt, Pflaumenblüte und Chrysantheme. Walters Art Museum, Baltimore. Walters Art Museum, gemeinfrei, via Wikimedia Commons · Gemeinfrei · Herkunft
Die Rückseite, mit einem sanshō-Zweig. Walters Art Museum, gemeinfrei, via Wikimedia Commons · Gemeinfrei · Herkunft
Die Signatur der tsuba, neben dem Mittelloch. Walters Art Museum, gemeinfrei, via Wikimedia Commons · Gemeinfrei · Herkunft