Sugata
Markus Sesko zählt ihn zu den Schmieden des späten Edo, die vom Nanbokuchō inspirierte, aber gemäßigte Formen schufen: massive Klingen, die auf den ersten Blick an das shintō der Keichō-Ära erinnern. Sein Beispiel ist ein katana mit der Signatur 固山宗兵衛宗次 (Koyama Sōbei Munetsugu) von 1837, mit 70,8 cm nagasa und 2,1 cm sori.
Jihada
Sesko rechnet ihn zu den shinshintō-Schmieden, die bei der Arbeit im Bizen-den midare-utsuri im Stahl hervorbrachten. Die herangezogenen Quellen beschreiben sein jihada nicht näher.
Hamon
Er beherrschte das Bizen-den und das Mino-den. Seine frühen Werke tragen ein sehr lebhaftes chōji-midare, die späten ein ruhigeres gunome-midare. Die japanische Wikipedia hebt als seine größte Stärke etwas hervor, das anderen Schmieden fehlt: Der Rand der Härtung trägt kein einziges grobes nie (荒沸, ara-nie).
Die NBTHK beschreibt es in ihrer Zeitschrift so: Auf einer seiner Klingen ist das hamon vor allem chōji, mit einem sehr regelmäßigen Muster, das sich alle drei oder vier sun (etwa 9 bis 12 cm) wiederholt. Damit trennt sie ihn von Hosokawa Masayoshi, Taikei Naotane und Unju Korekazu, die im Bizen-den ebenfalls chōji härteten. Sesko nennt ihn unter den shinshintō-Schmieden mit Elementen, die sich an der Basis öffnen (腰の開いた, koshi no hiraita), und mit schrägem chōji (逆丁子, saka-chōji).
Bōshi
Die herangezogenen Quellen geben keine allgemeine Regel für sein bōshi an.
Nakago und Mei
Er signierte 固山宗兵衛宗次 (Koyama Sōbei Munetsugu), und ab 1845 mit dem Titel: 備前介藤原宗次 (Bizen no Suke Fujiwara Munetsugu). Viele Angeln tragen zudem eine Schnitttest-Inschrift (截断銘, saidan-mei): Die japanische Wikipedia hebt ihn in ihrer Schmiedeliste wegen seines Umgangs mit Yamada Asaemon und der vielen, die er hinterließ, hervor. Sesko berichtet, dass er bei einer Kopie von 1862 auch die Signatur des Originals kopierte und selbst auf der Rückseite der Angel signierte.
Horimono
Manche Klingen tragen Gravuren von fremder Hand: Das wakizashi von 1845 auf den Fotos trägt die Signatur des Graveurs, Shōji Zenbei Nobutatsu.
Ein Name, mehrere Generationen
Die herangezogenen Quellen geben keine Kriterien an, um das Werk Sōichirōs von dem seines Vaters zu unterscheiden.

