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Shirakawa und Kuwana
Koyama Munetsugu wurde 1803 (Kyōwa 3) in Shirakawa in der Provinz Mutsu geboren (heute Shirakawa in Fukushima). Auch sein älterer Bruder, Koyama Munehira (固山宗平), war Schmied. Nach den Forschungen von Maruyama Eiichi, die die japanische Wikipedia anführt, waren die Koyama in Shirakawa Stadtschmiede (町鍛冶, machi-kaji) und standen nicht im Dienst des Lehens. 1823 wechselten die Matsudaira, Herren von Shirakawa, in das Kuwana-Lehen in Ise. Munetsugu blieb noch eine Zeit lang in Shirakawa; um 1829 zog er nach Kuwana, ohne in dessen Dienst zu gelangen, und kam über Owari zu Beginn der Tenpō-Ära nach Edo.
In Edo
Zwischen 1831 und 1834 (Tenpō 2 bis 5) fügte er seiner Signatur 於江都 (Kōto ni oite, «in Edo») hinzu: Er schmiedete bereits in der Hauptstadt. Er wollte in die Schule von Katō Tsunahide (加藤綱英) eintreten, der sich geistig zerrüttet zurückgezogen hatte, und lernte bei dessen jüngerem Bruder, Chōunsai Tsunatoshi (長運斎綱俊). Man bringt ihn mit den Schwertprüfern Iga Norishige, einem Vasallen der Naruse von Inuyama, und Yamada Asaemon, dem Prüfer des shōgun, in Verbindung.
Um den zweiten Monat 1837 (Tenpō 8) war er bereits Schmied des Kuwana-Lehens: Das Datum untersuchte Kojima Tsutomu in der Zeitschrift 刀剣美術 (Tōken Bijutsu), Nr. 540. 1845 (Kōka 2) erhielt er als Vasall von Kuwana den Titel Bizen no Suke (備前介). In den letzten Jahren des Shogunats lebte er mit seinen Schülern im Haus von Oka Jin'an (岡仁庵), dem Arzt des shōgun, in Azabu Nagasaka. Eine Überlieferung, die die japanische Wikipedia wiedergibt, erzählt, dass Munetsugu, der schon vorher in Yotsuya lebte, Kiyomaro eine Herausforderung (果たし状, hatashijō) schickte, als dieser sich dort niederließ, ohne sich bei ihm vorzustellen.
Meiji und Wien
1871 beendete das Edikt, das erlaubte, den Haarknoten abzuschneiden und das Schwert abzulegen (散髪脱刀令, sanpatsu dattō rei), die Aufträge. Munetsugu verlegte seine Schule nach Meguro, neben das Pulvermagazin der neuen Regierung, und arbeitete als Büchsenmacher (鉄砲鍛冶, teppō kaji), bis er sich kurz darauf zurückzog; seine Schüler gingen jeder ihren eigenen Weg. 1872 (Meiji 5) erhielt er den Auftrag für ein Schwert für die Ausstellung, das auf der Wiener Weltausstellung von 1873 gezeigt wurde. Sein Todesjahr ist in den herangezogenen Quellen nicht angegeben.
Die Generationen
Sein Sohn Sōichirō (宗一郎) übernahm den Namen Munetsugu als zweite Generation. Über sein Leben und sein Werk gibt es in den herangezogenen Quellen keine weiteren Angaben.
Unter seinen Schülern nennt die japanische Wikipedia Tairyūsai Sōkan (泰龍斎宗寛, Tairyūsai Sōkan) und Tomono Yoshikuni (友野義国). Laut Toryu-Mon lernte Sekiguchi Norikane, ein Schmied aus Mito, bei ihm das Bizen-den.