Ein montiertes Schwert mit schwarz lackierter Scheide und dunklem Griff, auf einem weißen Tuch.

Kakidai, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Nikkō Sukezane · Nationalschätze

Berühmte Werke

Zwei tachi, die Nationalschatz sind, eines davon das Schwert Tokugawa Ieyasus in Nikkō, und rund zehn Wichtige Kulturgüter.

Auf dieser Seite
  1. Das Nikkō Sukezane
  2. Das tachi des Nationalmuseums Tokio
  3. Seine eingestuften Werke
  4. In den Traktaten
  5. Das Nikkō Sukezane

Das Nikkō Sukezane

  • Tachi 銘助真 (mei Sukezane), das 日光助真 (Nikkō Sukezane), im Schrein Tōshōgū in Nikkō: 1910 nach dem alten Gesetz eingestuft und seit dem 9. Juni 1951 Nationalschatz. Die offizielle Datenbank nennt seinen Weg: von Katō Kiyomasa zu Tokugawa Ieyasu und von diesem zum Schrein.
  • Die japanische Wikipedia erzählt es ausführlicher: Es ging 1609 von Kiyomasa an Ieyasu, anlässlich der Verlobung von Tokugawa Yorinobu und Yaso-hime, der Tochter Kiyomasas; es wurde 1815 mit anderen Schwertern Ieyasus aus dem Brand gerettet, und seine Montierung, das Sukezane-goshirae, ist eine schwarze uchigatana, deren Stil in der Ära Taishō kopiert wurde.
  • Es steht im Kyōhō meibutsuchō (享保名物帳).
  • Satō Kanzan schrieb 1964 in 『武将と名刀』 (Bushō to meitō) darüber, es habe 「絢爛目を奪うものがある」: «eine Pracht, die blendet». Die japanische Wikipedia hält es für Sukezanes gelungenstes Werk.

Das tachi des Nationalmuseums Tokio

Tachi 銘助真 (mei Sukezane), das den Tokugawa von Kishū gehörte, im Nationalmuseum Tokio. 1935 nach dem alten Gesetz eingestuft und seit 1953 Nationalschatz, laut der japanischen Wikipedia.

Seine eingestuften Werke

Die zwei Nationalschätze wurden in den offiziellen Beschreibungen geprüft; die Wichtigen Kulturgüter werden nach der japanischen Wikipedia angegeben.

WerkEinstufungStandort
Tachi 銘助真 (mei Sukezane), das 日光助真 (Nikkō Sukezane)NationalschatzSchrein Tōshōgū in Nikkō, Tochigi
Tachi 銘助真 (mei Sukezane), der Tokugawa von KishūNationalschatzNationalmuseum Tokio
Tachi 銘助真 (mei Sukezane)Wichtiges Kulturgut, 1933Kunstmuseum Hayashibara, Okayama
Tachi 銘助真 (mei Sukezane)Wichtiges Kulturgut, 1939Präfekturmuseum Iwate
Tachi 銘助真 (mei Sukezane)Wichtiges Kulturgut, 1957Mitsui-Gedächtnismuseum, Tokio
Unsigniert, Sukezane zugeschrieben, aus der Familie MakinoWichtiges Kulturgut, 1956Nationalmuseum Kyoto
Unsigniertes katana, Sukezane zugeschriebenWichtiges Kulturgut, 1954Tokugawa-Kunstmuseum, Nagoya
Unsigniertes katana, das die Überlieferung Sukezane zuschreibtWichtiges Kulturgut, 1920Ryūmon-ji, Saitama
Unsigniertes tachi, das die Überlieferung Sukezane zuschreibtWichtiges Kulturgut, 1956Privatsammlung, Tokio
Ein unsigniertes zugeschriebenes katana (1936) und ein signiertes tachi (1956)Wichtiges KulturgutVerbleib unbekannt

Die Klinge des Nationalmuseums Kyoto nennt die Wikipedia ein katana und das e-Museum ein tachi; auf ihrer Scheide steht geschrieben, dass Narisada, Bingo-no-kami, sie vom shōgun Tokugawa Tsunayoshi erhielt, und sie stammt aus der Familie Makino.

In den Traktaten

  • Ein Kantei-Text des Takeya-Systems aus der Zeit zwischen Momoyama und dem Beginn der Edo-Zeit, übersetzt von Markus Sesko, setzt «Tōgenji Sukezane» in den Abschnitt Sagami mit dem Rang 下作 (gesaku), dem niedrigsten der Skala, während Shintōgo Kunimitsu 上作 (jōsaku) ist. Das ist die Bewertung eines alten Traktats, nicht die heutige.
  • Das Nikkō Sukezane steht im Kyōhō meibutsuchō (享保名物帳), und Satō Kanzan lobte es 1964.