Ein Mann mit Brille und weißer Kleidung sitzt am Boden und schlägt mit einem kleinen Hammer auf einen Meißel über einem Eisenblock.

Standbild: フックン (Fukkun) · © フックン (Fukkun)

Mino-den und Sōshū-den · Kiyomaro und Shizu

Werk und Stil

Was er über sein Werk sagt, was man auf den Fotos seiner Klingen sieht und was fehlt, um es genau zu beschreiben.

Auf dieser Seite
  1. Tradition und Vorbilder
  2. Wie er schmiedet
  3. Die Signatur, mit dem Meißel

Tradition und Vorbilder

Er arbeitet in den beiden Traditionen von Mino (美濃伝, Mino-den), der seines Meisters in Seki, und von Sōshū (相州伝, Sōshū-den), und nimmt sich Minamoto Kiyomaro (源清麿, Minamoto Kiyomaro) und Shizu (志津, Shizu) zum Vorbild. Er macht vor allem Schutzschwerter (守り刀, mamori-gatana).

Er sagt, seine Schwerter erkenne man an den Proportionen und am gewellten hamon, das aus dem Falten des Stahls entsteht. Auf den Fotos seiner Klingen sieht man tatsächlich ein hamon mit weiten, regelmäßigen Wellen.

Wie er schmiedet

Er schmiedet mit tamahagane (玉鋼, tamahagane), das er mehr als ein Dutzend Mal faltet, mit Handhammer und Maschinenhammer. Sein Ablauf reicht vom Zerkleinern des tamahagane und seiner Auswahl nach Härte über das Aufschichten (積み沸かし, tsumi-wakashi), das Grund- und das Fertigschmieden (下鍛え, shita-gitae; 上げ鍛え, age-gitae), das Zusammensetzen der Stähle (造り込み, tsukurikomi), das Strecken (素延べ, sunobe), das Ausschmieden der Form (火造り, hizukuri), den Lehmauftrag (土置き, tsuchi-oki), die Härtung (焼き入れ, yaki-ire), die Schmiedepolitur (鍛冶研ぎ, kaji-togi), die Angel und die Signatur (銘切り, mei-kiri) bis zum habaki (はばき, habaki) und zur Holzscheide (白鞘, shirasaya). Eine Klinge kann ihn einen Monat kosten, mit den Montierungen mehr als ein Jahr.