Dasselbe tantō von der anderen Seite, vor schwarzem Hintergrund.

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Osafune · Kyoto · Tozu

Leben und Zeit

Seine Biografie ist Überlieferung: Die alten Bücher erzählen sie, mit zwei Fassungen der Daten, und es gibt kein Dokument aus seiner Zeit.

Auf dieser Seite
  1. Von Osafune nach Kyoto
  2. Zwei Chronologien
  3. In Ōmi: Tozu, Chūdō und Awazu
  4. In der Rai-Schule

Von Osafune nach Kyoto

Der Überlieferung nach verließ Mitsukane die Schmiede von Osafune Nagamitsu (長光, Nagamitsu) in Osafune, ging nach Kyoto, um bei Rai Kunitoshi (来国俊, Rai Kunitoshi) zu lernen, und eröffnete dann seine eigene Werkstatt in der Provinz Ōmi. Er war von Haus aus kein Rai-Schmied. Es heißt, er sei der vierte Sohn Nagamitsus gewesen, daher der Name Heishirō, vielleicht von einer Nebenfrau. Sesko folgert: Wenn er um die Ära Tokuji (1306–1308) in Osafune lernte, war er vielleicht kein Sohn, sondern ein Schüler, der als Erwachsener eintrat, oder sein Geburtsjahr stimmt nicht.

Zwei Chronologien

  • Alte Bücher wie das Kotō Meizukushi Taizen sagen, er sei 1278 geboren, habe um die Ära Tokuji bei Nagamitsu gelernt, sei mit 29 Jahren Schüler von Rai Kunitoshi geworden und 1349 mit 72 Jahren gestorben.
  • Andere, wie das Kokon meizukushi, sagen, er sei um die Ära Bunpō (1317–1319) nach Kyoto gekommen, was an eine Verwechslung von «29» mit «39» Jahren denken ließe.
  • Sesko vergleicht das mit den Daten Kunitoshis, der 1240 geboren wurde und mindestens bis 1321 lebte: Mitsukane hätte bei einem Meister von etwa 67 oder 77 Jahren gelernt, der die Werkstatt mit der Hilfe seiner Söhne Kunimitsu und Kunitsugu führte.

Beide Fassungen setzen sein Werk in die späte Kamakura-Zeit; keine lässt sich prüfen.

In Ōmi: Tozu, Chūdō und Awazu

  • Nach seiner Lehrzeit in Kyoto ließ er sich in Tozu (戸津, Tozu) in Ōmi nieder.
  • Eine Überlieferung sagt, er habe im Konpon-chūdō des Enryaku-ji auf dem Berg Hiei geschmiedet, und daher komme der Beiname Chūdō-Rai (中堂来, Chūdō-Rai). Andere sehen in «Chūdō» das Viertel Chūdō-ji in Kyoto.
  • Das Nationalmuseum Tokio gibt in seiner Objektbeschreibung diese Überlieferung vom Konpon-chūdō als Ursprung des Namens Chūdō-Rai Mitsukane wieder.
  • Sein Sohn und einige Schüler zogen nach Awazu (粟津, Awazu): Dieser Zweig ist die Awazu-Rai (粟津来, Awazu-Rai).

In der Rai-Schule

Die japanische Wikipedia nennt ihn, zusammen mit Ryōkai, unter den Schmieden der Rai-Schule, neben Kuniyuki, Kunitoshi, Kunimitsu und Kunitsugu.